Samstag, 29. September 2007
Samstag, 29. September 2007
Der weite Weg nach Malang
Topic: 'Anreise'
Nach unserem scheinbar niemals enden wollenden Aufenthalt in Abu Dhabi sind wir auf dem Flug nach Jakarta alle auf der Stelle eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als das "Frühstück" äh Mittagessen, auf jeden Fall Fisch oder Chicken, vor uns stand...
Endlich in Indonesien angekommen,

doch der Schlaf im Flugzeug war nicht wirklich erholsam und so verharrten wir fünf Stunden am Flughafen von Jakarta, vertrieben uns die Zeit mit dem Entdecken ständig für uns neuer Verhaltensstrukturen der Menschen in dieser fremden Welt. Das Cafè in dem wir uns die meiste Zeit aufhielten, hatte zum Beispiel ein Massage Wellnessbereich. Gegenüber in der Flughafenhalle breitete eine Gruppe Reisender, mit total vermummten Frauen ihre Teppiche aus und fingen an zu betten, mitten in der Halle...
Der Flug mit der auf EU-Flughafen verbotenen Airline war harmlos. Danach sicher in Surabaya gelandet wurden wir von einem Empfangskomitee des VDEC abgeholt. Glücklich stellten wir fest das 2 Deutsche, Irene und Jelka, mitgekommen waren, so mussten wir nicht gleich die ganze Zeit Englisch reden.
Die Fahrt nach Malang war atemberaubend. Auf der ungefähr 80km langen holprigen Strecke reihte sich eine Stadt, ein Dorf an das andere. Es gab kaum frei Strecken, überall am Straßenrand kleine Läden, in denen alles mögliche Verkauft wurde. Das Gewusel hier ist einfach unbeschreiblich, es scheint als müsste man als Indonesier nicht schlafen, die Straßen sind immer voll. Im Straßenverkehr scheinen keine Regeln zu existieren. Die Fahrerseite ist die Rechte, jedoch auf der Strasse wird auch rechts gefahren, oder links, oder auch in der Mitte, auf jeden Fall im Slalom zwischen unzähligen oft überladenen mit manchmal sogar 4 Leuten bestückten Rollern, überladenen LKWs, teilweise ohne Licht, es ist unbeschreiblich, unverständlich für jemanden der es nicht live gesehen hat.
Ja und wir waren mitten drinen in dieser fremden Welt. Am Anfang staunen, brüllen wir noch in unserem klimatisierten Bus, doch bald schon völlig Stille, nicht vor Erschöpfung sondern vor Faszination.
Nachtrag:
muezin (WAV, 162 KB)
So klingt das hier alle 4 Stunden, auch Nachts!
Endlich in Indonesien angekommen,

doch der Schlaf im Flugzeug war nicht wirklich erholsam und so verharrten wir fünf Stunden am Flughafen von Jakarta, vertrieben uns die Zeit mit dem Entdecken ständig für uns neuer Verhaltensstrukturen der Menschen in dieser fremden Welt. Das Cafè in dem wir uns die meiste Zeit aufhielten, hatte zum Beispiel ein Massage Wellnessbereich. Gegenüber in der Flughafenhalle breitete eine Gruppe Reisender, mit total vermummten Frauen ihre Teppiche aus und fingen an zu betten, mitten in der Halle...
Der Flug mit der auf EU-Flughafen verbotenen Airline war harmlos. Danach sicher in Surabaya gelandet wurden wir von einem Empfangskomitee des VDEC abgeholt. Glücklich stellten wir fest das 2 Deutsche, Irene und Jelka, mitgekommen waren, so mussten wir nicht gleich die ganze Zeit Englisch reden.
Die Fahrt nach Malang war atemberaubend. Auf der ungefähr 80km langen holprigen Strecke reihte sich eine Stadt, ein Dorf an das andere. Es gab kaum frei Strecken, überall am Straßenrand kleine Läden, in denen alles mögliche Verkauft wurde. Das Gewusel hier ist einfach unbeschreiblich, es scheint als müsste man als Indonesier nicht schlafen, die Straßen sind immer voll. Im Straßenverkehr scheinen keine Regeln zu existieren. Die Fahrerseite ist die Rechte, jedoch auf der Strasse wird auch rechts gefahren, oder links, oder auch in der Mitte, auf jeden Fall im Slalom zwischen unzähligen oft überladenen mit manchmal sogar 4 Leuten bestückten Rollern, überladenen LKWs, teilweise ohne Licht, es ist unbeschreiblich, unverständlich für jemanden der es nicht live gesehen hat.
Ja und wir waren mitten drinen in dieser fremden Welt. Am Anfang staunen, brüllen wir noch in unserem klimatisierten Bus, doch bald schon völlig Stille, nicht vor Erschöpfung sondern vor Faszination.
Nachtrag:
muezin (WAV, 162 KB)
So klingt das hier alle 4 Stunden, auch Nachts!
Donnerstag, 27. September 2007
Donnerstag, 27. September 2007
Schlaftrunken in Abu Dhabi
Topic: 'Anreise'
Wir befinden uns gerade auf unserem 1. Zwischenstopp, auf dem pompoesen, imosanten, mosaikbestueckten Airport von Abu Dhabi. Nachdem wir hier heute Morgen um 07:05 Uhr Ortszeit gelandet sind haben wir beschlossen, da wir 16 Stunden bis zu unserem Anschlussflug zu ueberbruecken hatten, uns die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mal genauer anzuschauen.
Der fuenfstuendige Flug hier her, war bis auf die mangelnde Beinfreiheit, recht luxurioes, wenn wir auch bedauerlicherweise nicht am Fenster sitzen konnten. Es gab reichlich Essen, ueber das man sich in dieser Hoehe und unter den gegebenen Umstaenden absolut nicht beschweren kann und jeder hatte einen Bildschirm vor sich auf dem er Filme schauen, Musik hoeren oder sogar Videospiele spielen konnte. Doch an schlafen war in dieser Sitzposition nur begrenzt zu denken.
Dementsprechend sahen wir nach der Landung auch aus.
Nach unserer Landung herrschten hier bereits 23 Grad Celsius. Wir verliessen also den Flughafenbereich (bei der Passkontrolle fotografiert T.R. voller Faszination die eingehuellten Kontrolleure bei ihrer Arbeit und wird umgehend in einen Raum abgefuehrt, in dem er unter Aufsicht und Schweissausbruechen, das geschossene Foto loeschen muss) und fuhren mit dem Bus in diese fremde Stadt, welche uns bei knapp 40 Grad Celsius mit ihren gleisenden Hochhaesern und unzaehligen Moscheen, begleitet von den Rufen des Muhezin, absolut ueberforderte. 
Der Ramadan und das damit verbundene Verbot auf oeffentlichen Plaetzen zu trinken und zu essen trug den letzten Rest dazu bei und erforderte einiges an Planung alleine fuer einen Schluck Wasser. Doch in unserem Zustand, den man schon fast als Delierium bezeichnenen koennte, faellt es nicht leicht Dinge zu planen. So zogen wir ehr planlos durch diesen gluehenden Grosstadtofen. Unser trockene Europaeische Kehle schrie nach Wasser, jedoch alle Lokale hatten geschlossen, das einzigste was man kaufen konnte waren frische T-Shirts, da wir unseren Geruch schon selbst nicht mehr ertragen konnten.
In einem kleinen ca. 5m langen Laedchen konnten wir dann kaltes Wasser abstauben um damit heimlich in einer stillen Ecke unsere trocken Kehlen zu befeuchten.
Diese, im Gesamten betrachtete, uns in unserem Zustand voellig ueberfordernde Situation, trieb uns dann recht fruehzeitig wieder in den lockenden, klimatisierten Airport zurueck. Nach einer absolut noetigen, jedoch sehr notduerftigen Erfrischungs"dusche" im oeffentlich WC des Airports fuehlen wir uns nun wieder einigermassen wohl. An den Delierumszustand gewoehnen wir uns auch immer mehr und da wir noch nie von einem Jet-Jetlack gehoert haben, koennen wir uns kaum vorstellen, das sich unser Zustand durch den bevorstehenden Flug noch verschlimmert.
Der fuenfstuendige Flug hier her, war bis auf die mangelnde Beinfreiheit, recht luxurioes, wenn wir auch bedauerlicherweise nicht am Fenster sitzen konnten. Es gab reichlich Essen, ueber das man sich in dieser Hoehe und unter den gegebenen Umstaenden absolut nicht beschweren kann und jeder hatte einen Bildschirm vor sich auf dem er Filme schauen, Musik hoeren oder sogar Videospiele spielen konnte. Doch an schlafen war in dieser Sitzposition nur begrenzt zu denken.
Dementsprechend sahen wir nach der Landung auch aus.
Nach unserer Landung herrschten hier bereits 23 Grad Celsius. Wir verliessen also den Flughafenbereich (bei der Passkontrolle fotografiert T.R. voller Faszination die eingehuellten Kontrolleure bei ihrer Arbeit und wird umgehend in einen Raum abgefuehrt, in dem er unter Aufsicht und Schweissausbruechen, das geschossene Foto loeschen muss) und fuhren mit dem Bus in diese fremde Stadt, welche uns bei knapp 40 Grad Celsius mit ihren gleisenden Hochhaesern und unzaehligen Moscheen, begleitet von den Rufen des Muhezin, absolut ueberforderte. 
Der Ramadan und das damit verbundene Verbot auf oeffentlichen Plaetzen zu trinken und zu essen trug den letzten Rest dazu bei und erforderte einiges an Planung alleine fuer einen Schluck Wasser. Doch in unserem Zustand, den man schon fast als Delierium bezeichnenen koennte, faellt es nicht leicht Dinge zu planen. So zogen wir ehr planlos durch diesen gluehenden Grosstadtofen. Unser trockene Europaeische Kehle schrie nach Wasser, jedoch alle Lokale hatten geschlossen, das einzigste was man kaufen konnte waren frische T-Shirts, da wir unseren Geruch schon selbst nicht mehr ertragen konnten.
In einem kleinen ca. 5m langen Laedchen konnten wir dann kaltes Wasser abstauben um damit heimlich in einer stillen Ecke unsere trocken Kehlen zu befeuchten.
Diese, im Gesamten betrachtete, uns in unserem Zustand voellig ueberfordernde Situation, trieb uns dann recht fruehzeitig wieder in den lockenden, klimatisierten Airport zurueck. Nach einer absolut noetigen, jedoch sehr notduerftigen Erfrischungs"dusche" im oeffentlich WC des Airports fuehlen wir uns nun wieder einigermassen wohl. An den Delierumszustand gewoehnen wir uns auch immer mehr und da wir noch nie von einem Jet-Jetlack gehoert haben, koennen wir uns kaum vorstellen, das sich unser Zustand durch den bevorstehenden Flug noch verschlimmert.
