Sonntag, 17. Februar 2008
Sonntag, 17. Februar 2008
Samstagsnachmittagsspaziergang voller Entdeckungen und Begegnungen
Topic: 'Ausfluege'
Wir wollen diesmal nicht viel Text schreiben, denn das spannende sind die Bilder, sie erzählen die Geschichte auch ohne Text sehr gut! :-)
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Donnerstag, 14. Februar 2008
Donnerstag, 14. Februar 2008
Der unbezwingbare Berg
oder
Der Weg ist das Ziel
Topic: 'Ausfluege'
Es fing alles damit an, das abends wenn die Sonne hinter den nahe gelegenen Vulkanen von Malang verschwindet der Himmel über uns ein wunderbares Farbenspiel vollführt. Dieses kann man jedoch immer nur zum Teil genießen, da es immer ein Haus gibt das einem im Weg steht. Deswegen wollten wir ein Stück außerhalb von Malang am besten noch erhöht uns diese Spektakel anschauen.
Um den richtigen Ort zu finden haben wir Seiful einen Kollegen gefragt, bei dem Gespräch kamen wir immer weiter von Malang weg, bis wir schließlich auf der Spitze von Gunung Semeru waren und es garnicht mehr um den Sonnenuntergang ging.
Wir hatten von da an nur noch ein Ziel. Wir wollen auf den Semeru.
Der Semeru ist mit knapp 3700m der höchste Vulkan in der Nähe von Malang. Dort spaziert man nicht so eben mal an einem Tag hoch. Wir hatten uns eine Zweitagestour zurecht gelegt, 2 SChlafsäcke und ein Zelt ausgeliehen und als alle Sachen gepackt waren ging es los.

Wir wollten mit dem Roller von MOritz an den Fuß des Vulkans fahren, der Roller ist eigentlich für eine vierköpfige indonesische Familie ausgelegt, doch für uns beide mit unserem Gepäck wurde es sehr eng.

Als wir jedoch endlich losfuhren, arangierten wir uns auf dem Roller, die Vorfreude war einfach riesieg. Es machte sich ein Gefühl der Freiheit breit. Morgens um 6 Uhr mit den ersten Sonnenstrahlen die frische Luft atmend fuhren wir auf den Semeru zu. Kaum aus Malang rausgekommen, konnten wir unser Ziel in der Ferne schon sehen und Dank der selbst gemalten Karte von Seiful, kamen wir ihm auch schnell näher. Die Straße wurde steiler und immer steiler.

Immerhin lag unser Startpunkt schon auf fast 2000m. Doch auf einmal fing der Roller an zu stottern, wurde langsamer und langsamer bis er schließlich stehen blieb. Wir waren zu schwer bzw. der Roller zu schwach. Doch wie man es drehte und wendete, wir mußten uns eine ander Lösung überlegen.
Während Moritz sich abmühte den Roller wieder zu starten begann Thomas sich mit den Dorfbewohnern zu unterhalten. Diese beschmunzelten unser Gefährt und meinten, als sie unser Ziel kannten, das es unmöglich sei, damit nach Ranu Pane, unserm Startpunkt, zu kommen. Natürlich hatten sie auch schon die Lösung parat. Wir sollten den Roller bei ihnen unterstellen und sie fahren uns hoch und holen uns am nächsten Tag wieder ab, gegen einen kleinen Obulus versteht sich. Der Preis war saftig, doch wir wollten auf den Semeru, also hatten wir keine Wahl. Wir sagten zu und fuhren von nun an mit dem Ojek Richtung Semeru.

Und die Straße wurde nicht nur viel steiler teilweise war von der Straße nur noch eine Schotterpiste übrig, sie hatten recht gehabt mit Moritz Roller wäre das unmöglich gewesen.
Aber nicht nur die Straße änderte sich auch das Wetter wechselte, es fing an zu regnen. Doch glücklicherweise erreichten wir mit dem Regen auch Ranu Pane.
Unsere Fahrer machten mit uns aus, das sie uns am nächsten Tag um vier wieder abholen werden und verschwanden.
Da standen wir nun vor dem Haus der National Parkverwaltung, die Straßen sahen trostlos aus.

Schnell stellte sich raus, das wir keinen Führer bekommen sollten, da es wegen der Regenzeit die Wege weggespült hatte. Unsere Fahrer waren jedoch schon weg, die Schlafsäcke und das Zelt schon bezahlt und wir wollten unbedingt auf den Berg. Also was sollten wir machen?
Wir beschloßen den Leuten von der Nationalparkverwaltung lieber nicht zu trauen und wollten uns selbst ein Bild von der Lage machen. Wir ließen uns den Weg erklären und nachdem wir uns mit Mie Goreng (gebratene Nudeln) gestärkt hatten ging es los.
Der Weg war am Anfang gepflaster und wir gingen frohen Mutes, alle Anlaufschwierigkeiten verdrängend, los. Als gutes Zeichen deuteten wir einen großen gut sichtbaren Halo um die Sonne, der wie ein Heiligenschein über uns stand.

Der Weg schlängelte sich durch einen naß, grünen und wohl riechenden Urwalt. Wir waren ganz und gar von der Wanderlust gepackt.
Ein mächtiges Gewittergrollen im Nacken, das wir zuerst für einen Ausbruch vom Semeru gehalten hatten, wurde unser Schritt immer schneller und mit den ersten Tropfen erreichten wir einen Unterschlupf. Dort stärkten wir uns erstmal und genossen das naß-kalte Klima.

Als der Regen nachgelassen hatte setzten wir unseren Weg fort. Der gepflasterte Teil des Weges hörte nun auf und der Weg wurde zu einem richtigen Waldweg. Der Weg wirkte Teilweise verwunschen und wie aus einem Märchen.

Der Urwald begann nun auch immer stärker sein Recht auf den Weg gelten machen zu wollen, so legte er uns Baumstämme in den Weg...

... er wurde almälich zum Pfad, der total verwuchert war...

...so das wir durch das Gestrüp kriechen mußten ...

... teilweise auch auf allen Vieren.

Doch dann kamen wir an die Stelle, vor der uns die Nationalparkverwaltung gewarnt hatte, hier war nun endgültig schluss.

Der Weg war abgerutscht. Ein passieren währe zwar möglich gewesen doch zu gefährlich. Doch diese Tatsache so hin zu nehmen und sich einzugestehen das wir nun einfach umdrehen müssen ohne den See zu erreichen, diesen traumhaft beschriebenen Ort an dem wir eigentlich unser Zelt aufschlagen wollten, war nicht einfach und wir standen lange, voller Enttäuschung an dieser Stelle bevor wir umdrehten.
Kurz zuvor waren wir an einem kleinen Unterstellhäuschen vorbeigelaufen wo wir nun beschlossen unser Zelt rein zu bauen. Wo anders gab es keine Möglichkeit da der Weg von Wald und Abhängen eingefasst war.

Das Dach bot uns zumindest Schutz vor dem Wetter. Nach und nach fanden wir uns immer mehr mit unserer Situation ab, bis wir endlich wieder an dem Punkt anglangt waren, das uns bewusst wurde an welch fantastischem Fleckchen Erde wir uns gerade befinden. Ab da konnten wir unsere Situation wieder genießen. Wenn unser ursprünglicher Plan, den Kraterrand des Semerus in der Nacht zu erklimmen auch gescheitert war, so konnten wir ihn von unserem Standpukt doch herrlich, eingerahmt vom grünen Dschungel emporragen sehen.
Nachdem das Zelt also stand...

meldete sich unser Magen. Wir hatten extra Instandsuppen und eine Pfanne mitgetragen, in der Hoffnung Wasser mit einem Feuer heiß zu machen. Während Moritz von Anfang an erkannte, das der Versuch, das freuchte bis nasse Holz zum brennen zu bringen unmöglich war, versuchte Thomas ca. eine Stunde lang unermüdlich das wärmende Element zu entfachen. Nachdem die letzte Option, das entfachen mit dem indonesischen Brandbeschleuniger Plastik, auch fehlschlug, gab er es dann endgültig auf.
Wir hatten jedoch noch genug Kekse, Nüsse und genug Hunger um uns auch damit zufrieden zu geben.
Am nächsten Morgen bot sich uns ein fabelhafter Blick ins Tal.

Die Wolken waren verzogen und der Krater zeigte sich uns in seiner vollen Pracht. Ca. alle viertel Stunde spieh er sogar eine Rauchwolke in den blauen Himmel.

Doch es dauerte nicht lange, bis sich der Himmel wieder zu zog und wir uns so langsam auf den Rückweg machten.
Diesmal war das Bücken und Kriechen nicht mehr ganz so einfach, da wir zum einen vom Entengang des Vortages Muskelkater hatten und zum anderen, uns alle Knochen, vom nächtigen auf asphaltiertem Boden, weh taten.

Schließlich kamen wir wieder nach Ranu Pane, das eingerahmt von den Feldern einen ganz besonderen Flair hat.

Da es noch früh am Morgen, und wir fit und munter waren, beschlossen wir uns nach einer warmen Mahlzeit auf den Weg Richtung Malang zu machen.
Wir dachten uns, das unsere Ojek-Fahrer uns ja kurz vor vier dann sowieso entgegenkommen müssten und wir bis dahin den Weg laufen könnten.
Es war mal wieder ein unbeschreibliches Gefühl, durch diese Bergdörfer zu laufen. Es regnete immer wieder mal und wir liefen fast durchgehend an, Feldern vorbei, die an steilen Hängen lagen und auf deinen die Bauern ihrer Arbeit nachgingen.

Sogar die Frauen arbeiteten mit, auf den Rücken gebundenen Kindern, dort.
Überall sorgen wir natürlich wieder für Aufsehen, die Leute riefen uns von den Feldern entgegen, winkten und auch die Kinder kamen wieder angerennt, als sie sahen das wir den Foto zückten.

Für die Leute dort oben schienen wir noch ein größeres Ereignis zu sein, als wir es eh schon in Malang sind und auch hieren waren die Kinder überglücklich, als wir ein Foto zusammen gemacht haben.

Auf dem Weg begegneten wir dann einer Familie, die teilweise Barfuß und schwer bepackt, durch den ströhmenden Regen die Straße entlang gingen. Sie fragten uns nach Zigarretten und erzählen uns, das sie das selbe Ziel wie wir hätten. Den Weg den wir uns vorgenommen hatten, hatte übrigens eine Länge von ca. 30km. Unvorstellbar das sie das so laufen wollten. Wir kamen uns ziemlich komisch vor mit unseren professionellen Rucksäcken, guten Wanderschuhen und Regenschutz.

Das Wetter wurde immer schlechter und es zog Nebel auf.


Nach einer ganzen Weile kamen wir dann wieder in ein Dorf.

Wir bereuhten es keine Spur mehr, das wir statt des Abstiegs vom Krater nun diesen Weg zurück legten. Es war eine andere Art von Erlebniss, jedoch nicht weniger spektarkulär.
Auch nach diesem Dorf kamen wir wieder an Feldern vorbei. Felder so weit das Auge reichte und alle von Hand bebaut.

Doch nach und nach wurden wir immer müder und die Beine taten weh. Wir waren in letzter Zeit ehr weniger sportlich tätig und das machte sich nun bemerkbar. Wir meinten jeden Augenblick in dem Dorf, in dem unser Roller stand, ankommen zu müssen doch nach jeder Biegung wurden wir wieder enttäuscht.

Doch dann war es kurz vor vier und unsere Ojekfahrer kamen uns mit verduztem Blick entgegen und lasen uns auf.
Wir waren doch noch ein Weilchen unterwegs, womit wir absolut nicht gerechnet hatten. Irgendwann kamen wir dann auch wieder an der bepackten Familie vorbei, die uns mittlerweile überholt hatte und immer noch unterwegs war. Wieder ein komisches Gefühl an ihnen nun mit dem Ojek vorbei zu düsen.

Und so neigte sich dieses erlebnisreiche Wochenende dem Ende zu. Der Ojekfahrer lud uns noch zu sich nach Hause zum Tee ein und stopfte unsere Taschen beim Verabschieden noch mit Äpfeln voll, wie sie biologischer nicht sein könnten.
Wir genossen noch den Rest der Strecke auf Moritz Roller und kamen abends dann völlig erledigt am VEDC an.
Um den richtigen Ort zu finden haben wir Seiful einen Kollegen gefragt, bei dem Gespräch kamen wir immer weiter von Malang weg, bis wir schließlich auf der Spitze von Gunung Semeru waren und es garnicht mehr um den Sonnenuntergang ging.
Wir hatten von da an nur noch ein Ziel. Wir wollen auf den Semeru.
Der Semeru ist mit knapp 3700m der höchste Vulkan in der Nähe von Malang. Dort spaziert man nicht so eben mal an einem Tag hoch. Wir hatten uns eine Zweitagestour zurecht gelegt, 2 SChlafsäcke und ein Zelt ausgeliehen und als alle Sachen gepackt waren ging es los.
Wir wollten mit dem Roller von MOritz an den Fuß des Vulkans fahren, der Roller ist eigentlich für eine vierköpfige indonesische Familie ausgelegt, doch für uns beide mit unserem Gepäck wurde es sehr eng.
Als wir jedoch endlich losfuhren, arangierten wir uns auf dem Roller, die Vorfreude war einfach riesieg. Es machte sich ein Gefühl der Freiheit breit. Morgens um 6 Uhr mit den ersten Sonnenstrahlen die frische Luft atmend fuhren wir auf den Semeru zu. Kaum aus Malang rausgekommen, konnten wir unser Ziel in der Ferne schon sehen und Dank der selbst gemalten Karte von Seiful, kamen wir ihm auch schnell näher. Die Straße wurde steiler und immer steiler.
Immerhin lag unser Startpunkt schon auf fast 2000m. Doch auf einmal fing der Roller an zu stottern, wurde langsamer und langsamer bis er schließlich stehen blieb. Wir waren zu schwer bzw. der Roller zu schwach. Doch wie man es drehte und wendete, wir mußten uns eine ander Lösung überlegen.
Während Moritz sich abmühte den Roller wieder zu starten begann Thomas sich mit den Dorfbewohnern zu unterhalten. Diese beschmunzelten unser Gefährt und meinten, als sie unser Ziel kannten, das es unmöglich sei, damit nach Ranu Pane, unserm Startpunkt, zu kommen. Natürlich hatten sie auch schon die Lösung parat. Wir sollten den Roller bei ihnen unterstellen und sie fahren uns hoch und holen uns am nächsten Tag wieder ab, gegen einen kleinen Obulus versteht sich. Der Preis war saftig, doch wir wollten auf den Semeru, also hatten wir keine Wahl. Wir sagten zu und fuhren von nun an mit dem Ojek Richtung Semeru.
Und die Straße wurde nicht nur viel steiler teilweise war von der Straße nur noch eine Schotterpiste übrig, sie hatten recht gehabt mit Moritz Roller wäre das unmöglich gewesen.
Aber nicht nur die Straße änderte sich auch das Wetter wechselte, es fing an zu regnen. Doch glücklicherweise erreichten wir mit dem Regen auch Ranu Pane.
Unsere Fahrer machten mit uns aus, das sie uns am nächsten Tag um vier wieder abholen werden und verschwanden.
Da standen wir nun vor dem Haus der National Parkverwaltung, die Straßen sahen trostlos aus.
Schnell stellte sich raus, das wir keinen Führer bekommen sollten, da es wegen der Regenzeit die Wege weggespült hatte. Unsere Fahrer waren jedoch schon weg, die Schlafsäcke und das Zelt schon bezahlt und wir wollten unbedingt auf den Berg. Also was sollten wir machen?
Wir beschloßen den Leuten von der Nationalparkverwaltung lieber nicht zu trauen und wollten uns selbst ein Bild von der Lage machen. Wir ließen uns den Weg erklären und nachdem wir uns mit Mie Goreng (gebratene Nudeln) gestärkt hatten ging es los.
Der Weg war am Anfang gepflaster und wir gingen frohen Mutes, alle Anlaufschwierigkeiten verdrängend, los. Als gutes Zeichen deuteten wir einen großen gut sichtbaren Halo um die Sonne, der wie ein Heiligenschein über uns stand.
Der Weg schlängelte sich durch einen naß, grünen und wohl riechenden Urwalt. Wir waren ganz und gar von der Wanderlust gepackt.
Ein mächtiges Gewittergrollen im Nacken, das wir zuerst für einen Ausbruch vom Semeru gehalten hatten, wurde unser Schritt immer schneller und mit den ersten Tropfen erreichten wir einen Unterschlupf. Dort stärkten wir uns erstmal und genossen das naß-kalte Klima.
Als der Regen nachgelassen hatte setzten wir unseren Weg fort. Der gepflasterte Teil des Weges hörte nun auf und der Weg wurde zu einem richtigen Waldweg. Der Weg wirkte Teilweise verwunschen und wie aus einem Märchen.
Der Urwald begann nun auch immer stärker sein Recht auf den Weg gelten machen zu wollen, so legte er uns Baumstämme in den Weg...
... er wurde almälich zum Pfad, der total verwuchert war...
...so das wir durch das Gestrüp kriechen mußten ...
... teilweise auch auf allen Vieren.
Doch dann kamen wir an die Stelle, vor der uns die Nationalparkverwaltung gewarnt hatte, hier war nun endgültig schluss.
Der Weg war abgerutscht. Ein passieren währe zwar möglich gewesen doch zu gefährlich. Doch diese Tatsache so hin zu nehmen und sich einzugestehen das wir nun einfach umdrehen müssen ohne den See zu erreichen, diesen traumhaft beschriebenen Ort an dem wir eigentlich unser Zelt aufschlagen wollten, war nicht einfach und wir standen lange, voller Enttäuschung an dieser Stelle bevor wir umdrehten.
Kurz zuvor waren wir an einem kleinen Unterstellhäuschen vorbeigelaufen wo wir nun beschlossen unser Zelt rein zu bauen. Wo anders gab es keine Möglichkeit da der Weg von Wald und Abhängen eingefasst war.
Das Dach bot uns zumindest Schutz vor dem Wetter. Nach und nach fanden wir uns immer mehr mit unserer Situation ab, bis wir endlich wieder an dem Punkt anglangt waren, das uns bewusst wurde an welch fantastischem Fleckchen Erde wir uns gerade befinden. Ab da konnten wir unsere Situation wieder genießen. Wenn unser ursprünglicher Plan, den Kraterrand des Semerus in der Nacht zu erklimmen auch gescheitert war, so konnten wir ihn von unserem Standpukt doch herrlich, eingerahmt vom grünen Dschungel emporragen sehen.
Nachdem das Zelt also stand...
meldete sich unser Magen. Wir hatten extra Instandsuppen und eine Pfanne mitgetragen, in der Hoffnung Wasser mit einem Feuer heiß zu machen. Während Moritz von Anfang an erkannte, das der Versuch, das freuchte bis nasse Holz zum brennen zu bringen unmöglich war, versuchte Thomas ca. eine Stunde lang unermüdlich das wärmende Element zu entfachen. Nachdem die letzte Option, das entfachen mit dem indonesischen Brandbeschleuniger Plastik, auch fehlschlug, gab er es dann endgültig auf.
Wir hatten jedoch noch genug Kekse, Nüsse und genug Hunger um uns auch damit zufrieden zu geben.
Am nächsten Morgen bot sich uns ein fabelhafter Blick ins Tal.
Die Wolken waren verzogen und der Krater zeigte sich uns in seiner vollen Pracht. Ca. alle viertel Stunde spieh er sogar eine Rauchwolke in den blauen Himmel.
Doch es dauerte nicht lange, bis sich der Himmel wieder zu zog und wir uns so langsam auf den Rückweg machten.
Diesmal war das Bücken und Kriechen nicht mehr ganz so einfach, da wir zum einen vom Entengang des Vortages Muskelkater hatten und zum anderen, uns alle Knochen, vom nächtigen auf asphaltiertem Boden, weh taten.
Schließlich kamen wir wieder nach Ranu Pane, das eingerahmt von den Feldern einen ganz besonderen Flair hat.
Da es noch früh am Morgen, und wir fit und munter waren, beschlossen wir uns nach einer warmen Mahlzeit auf den Weg Richtung Malang zu machen.
Wir dachten uns, das unsere Ojek-Fahrer uns ja kurz vor vier dann sowieso entgegenkommen müssten und wir bis dahin den Weg laufen könnten.
Es war mal wieder ein unbeschreibliches Gefühl, durch diese Bergdörfer zu laufen. Es regnete immer wieder mal und wir liefen fast durchgehend an, Feldern vorbei, die an steilen Hängen lagen und auf deinen die Bauern ihrer Arbeit nachgingen.
Sogar die Frauen arbeiteten mit, auf den Rücken gebundenen Kindern, dort.
Überall sorgen wir natürlich wieder für Aufsehen, die Leute riefen uns von den Feldern entgegen, winkten und auch die Kinder kamen wieder angerennt, als sie sahen das wir den Foto zückten.
Für die Leute dort oben schienen wir noch ein größeres Ereignis zu sein, als wir es eh schon in Malang sind und auch hieren waren die Kinder überglücklich, als wir ein Foto zusammen gemacht haben.
Auf dem Weg begegneten wir dann einer Familie, die teilweise Barfuß und schwer bepackt, durch den ströhmenden Regen die Straße entlang gingen. Sie fragten uns nach Zigarretten und erzählen uns, das sie das selbe Ziel wie wir hätten. Den Weg den wir uns vorgenommen hatten, hatte übrigens eine Länge von ca. 30km. Unvorstellbar das sie das so laufen wollten. Wir kamen uns ziemlich komisch vor mit unseren professionellen Rucksäcken, guten Wanderschuhen und Regenschutz.
Das Wetter wurde immer schlechter und es zog Nebel auf.
Nach einer ganzen Weile kamen wir dann wieder in ein Dorf.
Wir bereuhten es keine Spur mehr, das wir statt des Abstiegs vom Krater nun diesen Weg zurück legten. Es war eine andere Art von Erlebniss, jedoch nicht weniger spektarkulär.
Auch nach diesem Dorf kamen wir wieder an Feldern vorbei. Felder so weit das Auge reichte und alle von Hand bebaut.
Doch nach und nach wurden wir immer müder und die Beine taten weh. Wir waren in letzter Zeit ehr weniger sportlich tätig und das machte sich nun bemerkbar. Wir meinten jeden Augenblick in dem Dorf, in dem unser Roller stand, ankommen zu müssen doch nach jeder Biegung wurden wir wieder enttäuscht.
Doch dann war es kurz vor vier und unsere Ojekfahrer kamen uns mit verduztem Blick entgegen und lasen uns auf.
Wir waren doch noch ein Weilchen unterwegs, womit wir absolut nicht gerechnet hatten. Irgendwann kamen wir dann auch wieder an der bepackten Familie vorbei, die uns mittlerweile überholt hatte und immer noch unterwegs war. Wieder ein komisches Gefühl an ihnen nun mit dem Ojek vorbei zu düsen.
Und so neigte sich dieses erlebnisreiche Wochenende dem Ende zu. Der Ojekfahrer lud uns noch zu sich nach Hause zum Tee ein und stopfte unsere Taschen beim Verabschieden noch mit Äpfeln voll, wie sie biologischer nicht sein könnten.
Wir genossen noch den Rest der Strecke auf Moritz Roller und kamen abends dann völlig erledigt am VEDC an.
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Donnerstag, 7. Februar 2008
Ruma Sakit
Topic: 'Ausfluege'
Aufgrund der aktuellen Umstände kommt vor dem Abenteuerbericht, in dem es um das letzte Wochenende gehen wird, erst mal eine ganz andere Storry.
Ruma Sakit heißt Krankenhaus und ich schreibe diese Storry ganz alleine, da Moritz sich im Moment noch dort aufhält.
Es ging am Dienstag Abend plötzlich los, das Moritz Durchfall, Fieber und ähnliche Symptome, wie ich sie beim Dengu-Fieber auch hatte, bekam. Am nächsten Tag sah das ganze nicht besser aus, ehr im Gegenteil er hat die Nacht auf dem Klo verbracht und ich fand im am nächsten Morgen fiebrig und völlig fertig vor.
Also haben wir gleich gehandelt. Ich habe Adhit verständigt und Dr. Hendra angerufen. Er kennt uns inzwischen alle, nur Moritz war im bisher noch unbekannt. Er ist chinesischer Abstammung und hat in der Schweiz studiert, kann somit also perfekt deutsch und ist ein prima Arzt.
Nachdem ich ihm die Situation beschrieben hatte, meinte er das wir ihn sofort ins Krankenhaus bringen sollten, da die Gefahr der dehydration bestehen würde und er an einen Tropf angeschlossen werden müsse.
Moritz hat dann zwei Imodium Akut eingeworfen um die halbstündige Taxifahrt zu überstehen ohen aufs Klo zu müssen.
Die Aufnahme war mal wieder eine spannende Sache. Er wurde kurz untersucht, dann bekamen wir eine Art Broschüre wo die verschiednen Zimmerklassen beschrieben waren. Es ging von einem Fünfbettzimmer mit Klo auf dem Gang bis hin zur Luxussweet. Hier ist zu erwähnen, das es in Indonesien zwar Krankenkassen gibt, doch aus finanziellen Gründen so gut wie niemand hier eine Krankenversicherung besitzt und somit alles selber bezahlen muss.
Für uns ist das natürlich nicht teuer, doch für die Menschen hier meist ein Grund nicht zum Arzt zu gehen.
Moritz entschied sich für eine der niedrigsten Klassen, jedoch ein Dreibettzimmer und mit Klo im Zimmer, was bei Durchfall ja nicht ganz unwesentlich ist.
Alleine wollte er nicht, bei einem Zweimannzimmer bestand die Gefahr, das er von der Verwanschaft des Zimmergenossen durchgehend unterhalten werden würde. Fünf Leute incl. Familie würden einen entspannten Aufenthalt unmöglich machen, somit entschie er sich für die Dreibettzimmer Variante. Die Theorie war wenn zwei andere Leute da sind ists nicht ganz so langweilig, trotzdem ist nicht ständig die ganze Aufmerksamkeit auf ihm.
Er bekam dann seine Infussion in die Hand gedrückt und wurde dann mit dem Rollstuhl von einer hübschen Krankenschwester in sein Zimmer gerollt.
Auf dem Weg dorthin war er selbstverständlich wieder Attraktion Nr. 1. Von überall gekicher und aufmerksame Blicke. Kommt ja nicht allzu oft vor das dort ein weißer Mann durch die Flure rollt.
Bei den ersten Untersuchungen bzw. verpflegungsmaßnahmen kamm auch jedes mal eine andere Krankenschwester ins Zimmer. Ich denke inzwischen weiß jeder im Krankenhaus das Moritz dort ist.
Als ich ihn heute Mittag wieder besucht habe fand ich ihn so vor.

Er hatte eine Wasserschüssel vor sich und ein Familienmitglied seines Zimmerkollgens versuchte ihm die ganze Zeit klar zu machen das er sich damit waschen solle und danch das lustig aussehende Leibchen anziehen solle. Moritz hatte erst keine Lust sich zu waschen, doch der Typ hat nicht ehr ruhe gegeben bis wir den Akt vollzogen hatte. Als ich ihm das Leibchen, welches sein Zimmerkollege auch trägt hinten zusammengeknuddelt habe musste ich mich halb totlachen.

Danach haben wir uns raus auf die Terasse gesetzt und er hat von der Nacht berichtet.
Nicht neu ist es für uns, das hier in Indonesien die Familie eine ganz große Rolle spielt, das bekommt man immer und überall mit. Ich würde sagen die Famiele ist hier das soziale System. Hier kümmern sich die Menschen untereinander umeinander.
Somit war es nicht allzu verwunderlich, das auch die komplette Familie bei einem Krankenhausaufenthalt durchgehende anwesend ist. Moritz hat erzählt das die zwei Frauen die Nacht über auch da waren. Sie haben ihre Zeitungen ausgepckt und sich vor das Krankenbett auf den Boden gelegt. Für uns ist das unglaublich doch dort ist das normal.
Doch da hab ich mich geweigert die Nacht auf einer Zeitung neben Moritz zu verbringen.
Ich glaube die Leute hatten Mitleid mit Moritz da er keine Besucher hatte zumindest nicht 24h.
Als ich heute dort war kam dann auch Adhit und es war ein sehr amüsanter Nachmittag. Alle sind neugierig was den weißen Mann anbelangt, das ist ganz klar an den Gesichtern und Blicken zu sehen. Doch was sie sagen verstehen wir nun mal nicht.
Doch dann kam Adhit. Sie saß um die Ecke, so das die Familie des Zimmergenossen sie nicht sehen konnten. Die komplette Family hat gerade Picknick auf der Terasse gemacht. Dabei war das Hauptthema natürlich Moritz und da sie Adhit ja nicht sahen, haben sie auch ohne zurückhalten zu sein über uns geredet. Adhit hat uns die Gespräch übersetzte:
"Komisch das wir die nicht verstehen, die furzen doch genauso wie wir, warum können sie dann nicht auch genauso reden."
Das war so der amüsanteste Kommentar. Irgendwann hab ich mich umgedreht und sie angelacht, dann haben sie Adhit bemerkt und ihnen war klar das sie das übersetzt hat. Sie haben sich dann etwas geschämt. Doch dann ging die Fragestunde los. Endlich ein Weg ihren Wissensdurst zu stillen. Sie fragten wo wir her kämen. Warum wir zu dünn seien. Scheinbar ist das typische Bild von einem Deutschen ehr korpulenter. Sie meinten auch wir sähen aus als währen wir zur hälft Indonesier da wir nicht richtig weiß währen, zumindest nicht wie sie sich das wohl vorstellen.
Dann kamm wieder die Frage welcher Religion wir angehören. Das ist hier ja ein ganz wichtiges Thema.
Hier muss man auch einer Religion angehören deshalb sagt Moritz auch immer das er Protestant währe. Sie selbst seien auch Christen und dann kam die Frage ob wir sie nicht mal in ihrem Dorf besuchen wollten, da gäbe es eine große Kirche. Dann meinten sie das Moritz aussieht wie Jesus und ob er nicht Lust hätte bei einem Kirchenspiel Jesus zu spielen.
Dann kam die Frage ob Moritz singen kann. Ich weiß nicht warum sie das immer fragen aber es ist immer ein Thema. Hier ist singen auch was viel normaleres wie in Deutschland. Was heißt normal, es schämt sich eben keiner zu singen. Doch Moritz hatte seine Mühe ihnen klar zu machen, das er nicht singen kann.
Es war sehr amüsant und vielleicht kommen wir sie in ihrem Dorf mal besuchen wenn Moritz wieder fit ist.
Morgen früh kommt er wahrscheinlich wieder raus. Ach ja ich habe ganz vergessen zu erzählen, das seine Krankheut harmloser ist als befürchtet. Es handelt sich um eine Magenverstimmung, eben diese typische Krankheit von der wir hier des öffteren heimgesucht werden.
Doch bei diesen aufmerksamen Krankenschwestern und Zimmerkollegen, verbringt man auch mal zwei nächte im Krankenhaus.

Übrigens, das dritte Bett im Zimmer war nicht besetzt, so das genau das eingetreten ist, was Moritz bei einem Zweimannzimmer befürchtet hat.
Ruma Sakit heißt Krankenhaus und ich schreibe diese Storry ganz alleine, da Moritz sich im Moment noch dort aufhält.
Es ging am Dienstag Abend plötzlich los, das Moritz Durchfall, Fieber und ähnliche Symptome, wie ich sie beim Dengu-Fieber auch hatte, bekam. Am nächsten Tag sah das ganze nicht besser aus, ehr im Gegenteil er hat die Nacht auf dem Klo verbracht und ich fand im am nächsten Morgen fiebrig und völlig fertig vor.
Also haben wir gleich gehandelt. Ich habe Adhit verständigt und Dr. Hendra angerufen. Er kennt uns inzwischen alle, nur Moritz war im bisher noch unbekannt. Er ist chinesischer Abstammung und hat in der Schweiz studiert, kann somit also perfekt deutsch und ist ein prima Arzt.
Nachdem ich ihm die Situation beschrieben hatte, meinte er das wir ihn sofort ins Krankenhaus bringen sollten, da die Gefahr der dehydration bestehen würde und er an einen Tropf angeschlossen werden müsse.
Moritz hat dann zwei Imodium Akut eingeworfen um die halbstündige Taxifahrt zu überstehen ohen aufs Klo zu müssen.
Die Aufnahme war mal wieder eine spannende Sache. Er wurde kurz untersucht, dann bekamen wir eine Art Broschüre wo die verschiednen Zimmerklassen beschrieben waren. Es ging von einem Fünfbettzimmer mit Klo auf dem Gang bis hin zur Luxussweet. Hier ist zu erwähnen, das es in Indonesien zwar Krankenkassen gibt, doch aus finanziellen Gründen so gut wie niemand hier eine Krankenversicherung besitzt und somit alles selber bezahlen muss.
Für uns ist das natürlich nicht teuer, doch für die Menschen hier meist ein Grund nicht zum Arzt zu gehen.
Moritz entschied sich für eine der niedrigsten Klassen, jedoch ein Dreibettzimmer und mit Klo im Zimmer, was bei Durchfall ja nicht ganz unwesentlich ist.
Alleine wollte er nicht, bei einem Zweimannzimmer bestand die Gefahr, das er von der Verwanschaft des Zimmergenossen durchgehend unterhalten werden würde. Fünf Leute incl. Familie würden einen entspannten Aufenthalt unmöglich machen, somit entschie er sich für die Dreibettzimmer Variante. Die Theorie war wenn zwei andere Leute da sind ists nicht ganz so langweilig, trotzdem ist nicht ständig die ganze Aufmerksamkeit auf ihm.
Er bekam dann seine Infussion in die Hand gedrückt und wurde dann mit dem Rollstuhl von einer hübschen Krankenschwester in sein Zimmer gerollt.
Auf dem Weg dorthin war er selbstverständlich wieder Attraktion Nr. 1. Von überall gekicher und aufmerksame Blicke. Kommt ja nicht allzu oft vor das dort ein weißer Mann durch die Flure rollt.
Bei den ersten Untersuchungen bzw. verpflegungsmaßnahmen kamm auch jedes mal eine andere Krankenschwester ins Zimmer. Ich denke inzwischen weiß jeder im Krankenhaus das Moritz dort ist.
Als ich ihn heute Mittag wieder besucht habe fand ich ihn so vor.

Er hatte eine Wasserschüssel vor sich und ein Familienmitglied seines Zimmerkollgens versuchte ihm die ganze Zeit klar zu machen das er sich damit waschen solle und danch das lustig aussehende Leibchen anziehen solle. Moritz hatte erst keine Lust sich zu waschen, doch der Typ hat nicht ehr ruhe gegeben bis wir den Akt vollzogen hatte. Als ich ihm das Leibchen, welches sein Zimmerkollege auch trägt hinten zusammengeknuddelt habe musste ich mich halb totlachen.

Danach haben wir uns raus auf die Terasse gesetzt und er hat von der Nacht berichtet.
Nicht neu ist es für uns, das hier in Indonesien die Familie eine ganz große Rolle spielt, das bekommt man immer und überall mit. Ich würde sagen die Famiele ist hier das soziale System. Hier kümmern sich die Menschen untereinander umeinander.
Somit war es nicht allzu verwunderlich, das auch die komplette Familie bei einem Krankenhausaufenthalt durchgehende anwesend ist. Moritz hat erzählt das die zwei Frauen die Nacht über auch da waren. Sie haben ihre Zeitungen ausgepckt und sich vor das Krankenbett auf den Boden gelegt. Für uns ist das unglaublich doch dort ist das normal.
Doch da hab ich mich geweigert die Nacht auf einer Zeitung neben Moritz zu verbringen.
Ich glaube die Leute hatten Mitleid mit Moritz da er keine Besucher hatte zumindest nicht 24h.
Als ich heute dort war kam dann auch Adhit und es war ein sehr amüsanter Nachmittag. Alle sind neugierig was den weißen Mann anbelangt, das ist ganz klar an den Gesichtern und Blicken zu sehen. Doch was sie sagen verstehen wir nun mal nicht.
Doch dann kam Adhit. Sie saß um die Ecke, so das die Familie des Zimmergenossen sie nicht sehen konnten. Die komplette Family hat gerade Picknick auf der Terasse gemacht. Dabei war das Hauptthema natürlich Moritz und da sie Adhit ja nicht sahen, haben sie auch ohne zurückhalten zu sein über uns geredet. Adhit hat uns die Gespräch übersetzte:
"Komisch das wir die nicht verstehen, die furzen doch genauso wie wir, warum können sie dann nicht auch genauso reden."
Das war so der amüsanteste Kommentar. Irgendwann hab ich mich umgedreht und sie angelacht, dann haben sie Adhit bemerkt und ihnen war klar das sie das übersetzt hat. Sie haben sich dann etwas geschämt. Doch dann ging die Fragestunde los. Endlich ein Weg ihren Wissensdurst zu stillen. Sie fragten wo wir her kämen. Warum wir zu dünn seien. Scheinbar ist das typische Bild von einem Deutschen ehr korpulenter. Sie meinten auch wir sähen aus als währen wir zur hälft Indonesier da wir nicht richtig weiß währen, zumindest nicht wie sie sich das wohl vorstellen.
Dann kamm wieder die Frage welcher Religion wir angehören. Das ist hier ja ein ganz wichtiges Thema.
Hier muss man auch einer Religion angehören deshalb sagt Moritz auch immer das er Protestant währe. Sie selbst seien auch Christen und dann kam die Frage ob wir sie nicht mal in ihrem Dorf besuchen wollten, da gäbe es eine große Kirche. Dann meinten sie das Moritz aussieht wie Jesus und ob er nicht Lust hätte bei einem Kirchenspiel Jesus zu spielen.
Dann kam die Frage ob Moritz singen kann. Ich weiß nicht warum sie das immer fragen aber es ist immer ein Thema. Hier ist singen auch was viel normaleres wie in Deutschland. Was heißt normal, es schämt sich eben keiner zu singen. Doch Moritz hatte seine Mühe ihnen klar zu machen, das er nicht singen kann.
Es war sehr amüsant und vielleicht kommen wir sie in ihrem Dorf mal besuchen wenn Moritz wieder fit ist.
Morgen früh kommt er wahrscheinlich wieder raus. Ach ja ich habe ganz vergessen zu erzählen, das seine Krankheut harmloser ist als befürchtet. Es handelt sich um eine Magenverstimmung, eben diese typische Krankheit von der wir hier des öffteren heimgesucht werden.
Doch bei diesen aufmerksamen Krankenschwestern und Zimmerkollegen, verbringt man auch mal zwei nächte im Krankenhaus.

Übrigens, das dritte Bett im Zimmer war nicht besetzt, so das genau das eingetreten ist, was Moritz bei einem Zweimannzimmer befürchtet hat.
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Mittwoch, 23. Januar 2008
Mittwoch, 23. Januar 2008
Zwischen den Jahren auf Lombok
Topic: 'Ausfluege'
Fragt nicht, warum die Dokumentation der Geschehnisse in umgekehrter Reihenfolge hier erscheint, es gibt keinen Grund.
Nach Yogja sind wir zu viert am 24.12., also am Morgen des Weihnachtstages, auf die kleine Insel Lombok (hinter Bali) geflogen.

Bei genauem hinschauen kann man den Werbeslogan der Airline auf dem Flugzeug lesen: "Fly is cheap"
"Fly is save" währe uns zwar lieber gewesen, doch so haben wir wenigstens Geld gespart.
Wir sind ja nun schon öffter gestartet und gelandet, doch diesmal war die Aussicht beim Start wieder unglaublich faszinierend. Vulkane und Reisfelder... Indonesien

Unseren heiligen Abend haben wir auf ganz spezielle Weise verbracht, was ja nicht weiter überraschend ist. Die Möglichkeit , der "normalen", gwohnten Weihnachtszeremonie hatten wir hier ja nicht.
Für mich war es schwierig in dieser Umgebung, bei diesen Temperaturen und ohne die Familie, Weihnachtsgefühle aufkommen zu lassen. Doch ich muss sagen, Dank unserer Mütter (Moritz und meine), die uns mit selbstgebackenen Plätzchen und Christstollen versorgt haben und Dank Jelka, die wir an Heilig Abend auch am Strand getroffen habe und die eine kleine Spielorgel mit dem Weihnachtshit "oh tannenbaum (avi, 2,094 KB) " mit sich hatte, kam dann doch noch so etwas wie Weihnachtsstimmung auf.

Wir waren in einem sehr gemütlichen italienischen Rastaurant (was dort nicht so schwer zu finden war, da es auf Lombok doch auch einige Touristen gibt und wo Touristen sind, gibts europäisches Essen) am Strand. Wenn man sich vier Monate von Reis ernährt hat, sind so ein paar Spaghetti mit Pesto und schwarzen Oliven oder eine Pizza doch mal was ganz besonderes und feierliches.
Den Christstollen hat Moritz dann als Nachtisch aus dem Rucksack geholt. In deutschen Restaurants währe man ermahnt worden, das man nichts selbstgebrachtes verzehren dürfe, doch hier kam die aufmerksame Bedienung gleich mit Messer und Tellern an. Diese Geste sollte belohnt werden und so bekam sie auch ihr Stück vom Christstollen.

Leider fing es dann auch irgendwann wieder an in Strömen zu regnen, so das das Meeresrauschen vom Regen übertönt wurde. Der Plan mit Kerze am Strand den Heiligen Abend ausklingen zu lassen, fiel also flach. Statt dessen platschten wir durch den Regen zurück zu unseren Zimmer.

Am 1. Weihnachtsfeiertag relaxten wir erst ein wenig und Moritz und Andrea machten sich schon mal auf Entdeckungstour. Bei Tami und mir wurde der Weihnachtsspaziergang dann ehr zu einem spontanen Erlebnis. Eigentlich wollten wir was eikaufen gehen, doch dann war da der Pfad, der Pfad der uns weg von den Touristen ins Dorf brachte, der Pfad der uns zwang unsere Schuhe auszuziehen.


Wir kamen mal wieder in eine unglaubliche neue Welt. Wir wateten durch das überflutete Dorf, starrten alles an und wurden von allem angestarrt.

Zwei springende Mädls mit einer Tasche voller Bücher.

Zwei Jungs neben dem Schulhof beim Papayas ernten. Auch hier war die Faszination auf beiden Seiten die gleiche.

Wie schwer es oft ist, so naturnah zu leben kann man auch hier sehen. Wenn Bäche zu Flüssen werden und der Heimweg abgeschnitten wird...

Auf dem Heimweg fing es dann mal wieder an zu regnen und wir wurden auf einen warmen Tee eigeladen.

Ja wir fühlten uns hier einfach wohl und gut.

Währned Thomas und Tami sich im Jungel von Lombok austobten taten wir das selbe, ursprünglich wollten wir zu einem Affenwald laufen.
Ich hatte mir das auf einer Karte angeschaut, das muss so ungefähr 10km in ungefähr die Richtung sein ...
Doch schon bald fing sich auch bei uns der Weg in Seen und Flüss zu verwandeln.


Und wir mussten oft nach dem Weg fragen, als uns dann ein Mann, der gerade vom Baden aus dem nahen Fluss kam, erklärte wir müssen eben jenen überqueren und uns auch sofort die beste Stelle zum überqueren zeigte,

entschieden wir uns doch lieber die Affen nicht zu Fuß zu besuchen
Auf dem Heimweg kamen wir an diesem Märchentempel vorbei,

dort trafen wir eine Mädchen das uns bis nach Hause brachte, nachdem wir sie nach dem Weg gefragt hatten. Wir konnten sie nicht davon abhalten, ebenso wenig wie sie uns davon abhalten konnte sie für ihre Hilfe auf einen Eistee einzuladen.
Dann kam der 2. Weihnachtsfeiertag. Jelaka, die wie schon erwähnt auch zur selben Zeit auf Lomok eine Freundin besuchte, hatte ein Auto mit Fahrer für einen Tag organisiert und der fuhr uns (wir vier, Jelka und ihre Freundin Marie) dann hin wo wir wollten. In dieser Situation war es gut, das die zwei indonesisch studierenden Mädels dabei waren. Wir hätten uns nur wieder einen abgebrochen und währen dann doch immer wo anders raus gekommen wie gewollt.
Es reicht auf das Heighlight dieser Reise einzugehen, da wir sonst sehr viel Zeit im Auto verbracht haben, was auch der Grund für die Entscheidung war, das wir uns in Zukunft bestimmt keinen Fahrer mehr mieten würden.
Das Highlight war der Wasserfall, es hat zwar lange gedauert bis wir dort waren doch es war eine sehr schöne kleine Tour durch den Dschungel mit Christstollenpause,

die uns zu diesem schönen Wasserfall führte.


Unser Führer nahm seine Aufgabe sehr ernst und führte uns teilweise bei der Hand.


Angekommen

Für mich hört die Geschichte von Lombok ausserhalb des Guesthousezimmers an diesem Punkt auf. Nach unserer Rückker von diesem Rundtourtag, überkam mich plötzlich Schüttelfrost und ziemlich hohes Fieber.
Ich suchte nach einer harten Fiebernacht am nächsten Tag einen Arzt auf, der mich mit Medikamenten versorgte.
Da wir Tami beim Pflegen vom Thomas nicht helfen konnten und auch keine Lust hatten im Weg zu stehen, haben wir uns mit schlechtem Gewissen davon geschlichen und haben den zweiten anlauf zum Affenwald gestartet.
Diesmal versuchten wir den Affenwald über die Straße zu erreichen, was jedoch nicht viel einfacher war wie durch den Wald. Das erste Stück legten wir mit dem Angkot zurück, danach sind wir ein Stück getrampt und auf einer PickUp Ladefläche mit gefahren.

Für die letzte Strecke haben wir uns dann wieder ein "Privat" Angkot gemietet. Unsere Angkot fahrer hat uns bei einem Warung abgesetzt das sich auf Affenfutter speziealiesiert hatte.
Mit den dort gekauften Nüssen konnte man die halb zahmen Affen füttern.

Doch mußte man seine Nusspackungen gut bewachen, oder ...

Die nächsten Tage verbrachten Andrea und ich auf den Gili Inseln, das sind 3 traumhafte kleine Inseln vor Lombok, die Inseln sind so klein das es dort keine Autos gibt und man sie in 2-3 Stunden umrunden kann.
Wir haben dort in wunderschönen Bambushütten übernachtet, am Strand gelegen, Schnorchelnd das Korallenriff erkundet und abends in kleinen Bambuspavillions am Strand zu abend gegessen.
Das war echt Urlaub pur.





Während Moritz und Andrea auf den Gili Inseln waren, verbrachte ich die Tage im Bett, lies mir von Tami Wadenwickel machen, mich mit Essen versorgen und ließ mir spannende Geschichten vorlesen, um keine Langeweile im Urlaub aufkommen zu lassen.
Das Lazarett sah dann so aus

und die Unterhaltung so

Um das ganze aufzulösen. Ich kämpfte ca. eine Woche mit Fieberschüben die bis an die 40° Grenze gingen und schwitzte Bettlaken durch. Ich bekam Blut abgenommen und somit die Sicherheit, kein Malaria zu haben. Doch währen nicht alle Werte in Ordnung und ich müsse in Malang nochmal zum Arzt. Somit plagte mich durchgehend eine unangenehme Ungewissheit, evtl. doch noch irgend eine Tropenkrankheit zu haben. Gegen Ende des Urlaubs ging es mir dann immer besser, so das Tami sich einen Tag Urlaub von der Pflege nehmen konnte und auch einen Tagesausflug auf eine Gili Insel machte.
Unseren Silvestertag verbrachten wir übrigens in selber Haltung. Müde von den Fieberschüben bin ich vor zwölf eingeschlafen, jedoch nicht ohne mir den Wecker zu stellen. Um zwölf wollten wir wenigstens mal kurz raus um zu sehen wie die Indonesier den Jahreswechsel feiern. Doch als wir aufbrechen wollten stoppte der Regen das fest und die Raketen, so das wir es vorzogen auch die Zeit von 2007 bis 2008 im Bett zu verbringen.
Nach einer fast 14 Stündigen fahrt von den Gili Islands nach Bali Kuta, dem Party Dorf schlecht hin in Bali, haben dort die anderen Darmstädter getroffen.Gerade angekommen ging es direkt in die Dusche und dann sofort weiter zum essen, trinken und Party machen. Doch auch auf Bali fiel die große Party am Strand wegen Regen ins Wasser.
Das späktakulärst was wir in Kuta gefunden haben war folgendes "Verkehrszeichen".

Am Tag der Rückreise (01.01.2008) ging es mir wieder richtig gut und wir waren sogar nochmal kurz am Strand bevor wir dann den Höllenflug nach Surabaya auf uns nahmen. Ich bin ja nicht empfindlich, doch bei diesem Flug stand ich Todesängste aus. Wir flogen durch ein Unwetter und ich dachte die Maschine bricht gleich auseinander. Das Licht hat geflackert, über unserem Vorderman tropfte eine zähflüssige Flüssigkeit aus der Decke und dazu noch den Werbeslogan "fly is cheap" im Kopf.
Wir waren heil froh als die Maschine den Boden berührte, man kann nicht von sanfter Landung sprechen, doch wir waren wieder auf dem Boden.
In Malang hat der Arzt nach mehreren Blutuntersuchungen das Dengu - Fieber (ein Tropenfieber, das auch tödliche Folgen haben kann wie ich mal im Reiseführer gelesen hatte) prognostiziert. Da musste ich erst mal schlucken, doch das gröbste hatte ich bereits überstanden. Um die geringe Zahl meine weißen Blutkörperchen zu steigern sollte ich Guaven trinken und essen. Eine leckere Frucht, die nach Erdbeere schmeckt. Ich hab Tami telefonische darüber benachrichtigt und sie kam mit einem kompletten Rucksack Guaven vom Einkaufen nach Hause. Inzwischen kann ich sie nicht mehr sehen, wenn der frische Saft doch auch immer noch ein Genuss ist.
Nach Yogja sind wir zu viert am 24.12., also am Morgen des Weihnachtstages, auf die kleine Insel Lombok (hinter Bali) geflogen.
Bei genauem hinschauen kann man den Werbeslogan der Airline auf dem Flugzeug lesen: "Fly is cheap"
"Fly is save" währe uns zwar lieber gewesen, doch so haben wir wenigstens Geld gespart.
Wir sind ja nun schon öffter gestartet und gelandet, doch diesmal war die Aussicht beim Start wieder unglaublich faszinierend. Vulkane und Reisfelder... Indonesien
Unseren heiligen Abend haben wir auf ganz spezielle Weise verbracht, was ja nicht weiter überraschend ist. Die Möglichkeit , der "normalen", gwohnten Weihnachtszeremonie hatten wir hier ja nicht.
Für mich war es schwierig in dieser Umgebung, bei diesen Temperaturen und ohne die Familie, Weihnachtsgefühle aufkommen zu lassen. Doch ich muss sagen, Dank unserer Mütter (Moritz und meine), die uns mit selbstgebackenen Plätzchen und Christstollen versorgt haben und Dank Jelka, die wir an Heilig Abend auch am Strand getroffen habe und die eine kleine Spielorgel mit dem Weihnachtshit "oh tannenbaum (avi, 2,094 KB) " mit sich hatte, kam dann doch noch so etwas wie Weihnachtsstimmung auf.
Wir waren in einem sehr gemütlichen italienischen Rastaurant (was dort nicht so schwer zu finden war, da es auf Lombok doch auch einige Touristen gibt und wo Touristen sind, gibts europäisches Essen) am Strand. Wenn man sich vier Monate von Reis ernährt hat, sind so ein paar Spaghetti mit Pesto und schwarzen Oliven oder eine Pizza doch mal was ganz besonderes und feierliches.
Den Christstollen hat Moritz dann als Nachtisch aus dem Rucksack geholt. In deutschen Restaurants währe man ermahnt worden, das man nichts selbstgebrachtes verzehren dürfe, doch hier kam die aufmerksame Bedienung gleich mit Messer und Tellern an. Diese Geste sollte belohnt werden und so bekam sie auch ihr Stück vom Christstollen.
Leider fing es dann auch irgendwann wieder an in Strömen zu regnen, so das das Meeresrauschen vom Regen übertönt wurde. Der Plan mit Kerze am Strand den Heiligen Abend ausklingen zu lassen, fiel also flach. Statt dessen platschten wir durch den Regen zurück zu unseren Zimmer.
Am 1. Weihnachtsfeiertag relaxten wir erst ein wenig und Moritz und Andrea machten sich schon mal auf Entdeckungstour. Bei Tami und mir wurde der Weihnachtsspaziergang dann ehr zu einem spontanen Erlebnis. Eigentlich wollten wir was eikaufen gehen, doch dann war da der Pfad, der Pfad der uns weg von den Touristen ins Dorf brachte, der Pfad der uns zwang unsere Schuhe auszuziehen.
Wir kamen mal wieder in eine unglaubliche neue Welt. Wir wateten durch das überflutete Dorf, starrten alles an und wurden von allem angestarrt.
Zwei springende Mädls mit einer Tasche voller Bücher.
Zwei Jungs neben dem Schulhof beim Papayas ernten. Auch hier war die Faszination auf beiden Seiten die gleiche.
Wie schwer es oft ist, so naturnah zu leben kann man auch hier sehen. Wenn Bäche zu Flüssen werden und der Heimweg abgeschnitten wird...
Auf dem Heimweg fing es dann mal wieder an zu regnen und wir wurden auf einen warmen Tee eigeladen.
Ja wir fühlten uns hier einfach wohl und gut.
Währned Thomas und Tami sich im Jungel von Lombok austobten taten wir das selbe, ursprünglich wollten wir zu einem Affenwald laufen.
Ich hatte mir das auf einer Karte angeschaut, das muss so ungefähr 10km in ungefähr die Richtung sein ...
Doch schon bald fing sich auch bei uns der Weg in Seen und Flüss zu verwandeln.
Und wir mussten oft nach dem Weg fragen, als uns dann ein Mann, der gerade vom Baden aus dem nahen Fluss kam, erklärte wir müssen eben jenen überqueren und uns auch sofort die beste Stelle zum überqueren zeigte,
entschieden wir uns doch lieber die Affen nicht zu Fuß zu besuchen
Auf dem Heimweg kamen wir an diesem Märchentempel vorbei,
dort trafen wir eine Mädchen das uns bis nach Hause brachte, nachdem wir sie nach dem Weg gefragt hatten. Wir konnten sie nicht davon abhalten, ebenso wenig wie sie uns davon abhalten konnte sie für ihre Hilfe auf einen Eistee einzuladen.
Dann kam der 2. Weihnachtsfeiertag. Jelaka, die wie schon erwähnt auch zur selben Zeit auf Lomok eine Freundin besuchte, hatte ein Auto mit Fahrer für einen Tag organisiert und der fuhr uns (wir vier, Jelka und ihre Freundin Marie) dann hin wo wir wollten. In dieser Situation war es gut, das die zwei indonesisch studierenden Mädels dabei waren. Wir hätten uns nur wieder einen abgebrochen und währen dann doch immer wo anders raus gekommen wie gewollt.
Es reicht auf das Heighlight dieser Reise einzugehen, da wir sonst sehr viel Zeit im Auto verbracht haben, was auch der Grund für die Entscheidung war, das wir uns in Zukunft bestimmt keinen Fahrer mehr mieten würden.
Das Highlight war der Wasserfall, es hat zwar lange gedauert bis wir dort waren doch es war eine sehr schöne kleine Tour durch den Dschungel mit Christstollenpause,
die uns zu diesem schönen Wasserfall führte.
Unser Führer nahm seine Aufgabe sehr ernst und führte uns teilweise bei der Hand.
Angekommen
Für mich hört die Geschichte von Lombok ausserhalb des Guesthousezimmers an diesem Punkt auf. Nach unserer Rückker von diesem Rundtourtag, überkam mich plötzlich Schüttelfrost und ziemlich hohes Fieber.
Ich suchte nach einer harten Fiebernacht am nächsten Tag einen Arzt auf, der mich mit Medikamenten versorgte.
Da wir Tami beim Pflegen vom Thomas nicht helfen konnten und auch keine Lust hatten im Weg zu stehen, haben wir uns mit schlechtem Gewissen davon geschlichen und haben den zweiten anlauf zum Affenwald gestartet.
Diesmal versuchten wir den Affenwald über die Straße zu erreichen, was jedoch nicht viel einfacher war wie durch den Wald. Das erste Stück legten wir mit dem Angkot zurück, danach sind wir ein Stück getrampt und auf einer PickUp Ladefläche mit gefahren.
Für die letzte Strecke haben wir uns dann wieder ein "Privat" Angkot gemietet. Unsere Angkot fahrer hat uns bei einem Warung abgesetzt das sich auf Affenfutter speziealiesiert hatte.
Mit den dort gekauften Nüssen konnte man die halb zahmen Affen füttern.
Doch mußte man seine Nusspackungen gut bewachen, oder ...
Die nächsten Tage verbrachten Andrea und ich auf den Gili Inseln, das sind 3 traumhafte kleine Inseln vor Lombok, die Inseln sind so klein das es dort keine Autos gibt und man sie in 2-3 Stunden umrunden kann.
Wir haben dort in wunderschönen Bambushütten übernachtet, am Strand gelegen, Schnorchelnd das Korallenriff erkundet und abends in kleinen Bambuspavillions am Strand zu abend gegessen.
Das war echt Urlaub pur.
Während Moritz und Andrea auf den Gili Inseln waren, verbrachte ich die Tage im Bett, lies mir von Tami Wadenwickel machen, mich mit Essen versorgen und ließ mir spannende Geschichten vorlesen, um keine Langeweile im Urlaub aufkommen zu lassen.
Das Lazarett sah dann so aus
und die Unterhaltung so
Um das ganze aufzulösen. Ich kämpfte ca. eine Woche mit Fieberschüben die bis an die 40° Grenze gingen und schwitzte Bettlaken durch. Ich bekam Blut abgenommen und somit die Sicherheit, kein Malaria zu haben. Doch währen nicht alle Werte in Ordnung und ich müsse in Malang nochmal zum Arzt. Somit plagte mich durchgehend eine unangenehme Ungewissheit, evtl. doch noch irgend eine Tropenkrankheit zu haben. Gegen Ende des Urlaubs ging es mir dann immer besser, so das Tami sich einen Tag Urlaub von der Pflege nehmen konnte und auch einen Tagesausflug auf eine Gili Insel machte.
Unseren Silvestertag verbrachten wir übrigens in selber Haltung. Müde von den Fieberschüben bin ich vor zwölf eingeschlafen, jedoch nicht ohne mir den Wecker zu stellen. Um zwölf wollten wir wenigstens mal kurz raus um zu sehen wie die Indonesier den Jahreswechsel feiern. Doch als wir aufbrechen wollten stoppte der Regen das fest und die Raketen, so das wir es vorzogen auch die Zeit von 2007 bis 2008 im Bett zu verbringen.
Nach einer fast 14 Stündigen fahrt von den Gili Islands nach Bali Kuta, dem Party Dorf schlecht hin in Bali, haben dort die anderen Darmstädter getroffen.Gerade angekommen ging es direkt in die Dusche und dann sofort weiter zum essen, trinken und Party machen. Doch auch auf Bali fiel die große Party am Strand wegen Regen ins Wasser.
Das späktakulärst was wir in Kuta gefunden haben war folgendes "Verkehrszeichen".
Am Tag der Rückreise (01.01.2008) ging es mir wieder richtig gut und wir waren sogar nochmal kurz am Strand bevor wir dann den Höllenflug nach Surabaya auf uns nahmen. Ich bin ja nicht empfindlich, doch bei diesem Flug stand ich Todesängste aus. Wir flogen durch ein Unwetter und ich dachte die Maschine bricht gleich auseinander. Das Licht hat geflackert, über unserem Vorderman tropfte eine zähflüssige Flüssigkeit aus der Decke und dazu noch den Werbeslogan "fly is cheap" im Kopf.
Wir waren heil froh als die Maschine den Boden berührte, man kann nicht von sanfter Landung sprechen, doch wir waren wieder auf dem Boden.
In Malang hat der Arzt nach mehreren Blutuntersuchungen das Dengu - Fieber (ein Tropenfieber, das auch tödliche Folgen haben kann wie ich mal im Reiseführer gelesen hatte) prognostiziert. Da musste ich erst mal schlucken, doch das gröbste hatte ich bereits überstanden. Um die geringe Zahl meine weißen Blutkörperchen zu steigern sollte ich Guaven trinken und essen. Eine leckere Frucht, die nach Erdbeere schmeckt. Ich hab Tami telefonische darüber benachrichtigt und sie kam mit einem kompletten Rucksack Guaven vom Einkaufen nach Hause. Inzwischen kann ich sie nicht mehr sehen, wenn der frische Saft doch auch immer noch ein Genuss ist.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Donnerstag, 17. Januar 2008
Planet der Affen
Topic: 'Ausfluege'
Letzte Woche gab es mal wieder einen Feiertag und zwar schon wieder Silvester und Neujahr, doch diesmal nach dem moslemischen Kalender. Somit hatten wir Donnerstag und Freitag frei. Selbstverständlich wollen wir dieses bevorstehende lange Wochnenende nicht einfach nur ungenutzt verstreichen lassen und so kam es zu folgendem Plan.
Am nord-östlichsten Zipfel von Java liegt der Nationalpark Baluran. Der Reiseführer hat nur sehr wage verraten was einen dort erwartet, doch es klang sehr abenteuerlich und da wir so auf Abenteuer stehn haben wir uns bei Adhit (unserer Organisationschefin hier im VEDC) über einen Trip in diese, so reizvoll beschriebene Wildnis, erkundigt.
Wie wir es nicht anders gewöhnt sind, tätigte sie ein paar Anrufe und einen Tag später war unser Plan fix, sie machte es sogar möglich, das wir am Mittwochabend nach der Arbeit noch bis zu diesem abgelegnen Platz kommen sollten.
Bis am Mittwoch jedoch alles gepackt war und wir vier Startklar waren, war es dann doch wieder sieben Uhr. Bzw. nahmen wir den Bus um sieben Uhr richtung Bali. Wir fuhren in fünf Stunden über Problingo nach Situbondo, von dort aus hatte uns Adhit einen Fahrer organisiert, der uns in den Nationalpark fahren sollte. Das schöne bei diesen abenteuerlichen Busreisen ist das es immer eine Rast gibt, bei der man sich für umsonst an einem leckeren Buffet den Bauch vollschlagen kann. Also nachdem uns der Bus dann mitten an der Straße rausgelassen hatte machten wir uns frisch gestärkt auf die Suche nach dem Busbahnhof in Situpondo wo der Fahrer auf uns warten sollte.
Am Busbahnhof angekommen fanden wir dann auch, nach kurzem abwimmeln von sämtlichen aufdringlichen Aufmerkasamkeiten, wie das halt immer hier so ist, unseren Kleinbus mit Schild an der Windschutzscheiben auf dem riesengroß stand: SAMOHT TREKCIR ZTIROM HCIREBREB IMAT REGNISNE AERDNA NAHPETS.
Also alles lief nach Plan. Nach einer stunde waren wir dann auch am Tor des Parks, jedoch ziemlich geschlaucht von der langen Reise.


Nach kurzer Wartezeit, es war bereits 01:00 Uhr, hatte der Pförtner den Hostelbesitzer geweckt und uns wurde der Einlass gewährt. Wir fuhren nun noch ca. eine halbe Stunde durch die Wildnis bis wir an unserem Ziel ankamen.
Wir bekamen unsere Zimmer gezeigt und konnten das ausenherum in der Dunkelheit nur schemenhaft erkennen, doch das was wir sahen, sah schon sehr vielversprechend aus. Vor unseren Zimmer, die im 1. Stock lagen befand sich ein großer Balkon mit gemütlichen Couchs und passendem Tisch. Licht gab es nur von einer müden Kerze und unseren mitgebrachten Taschenlampen.
Auch sonst war alles sehr einfach, aber ganau das wollten wir ja, Abenteuer.
Wir fielen totmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen kam der spannende Moment. Der Blick der sich von unserer Veranda bot zeigte eine Savannenähnliche Landschaft, die meinen Vorstellungen nach der Steppe Afrikas entspach. In dieser Flachen Steppe erhob sich ein erloschener Vulkan.

Uns knurrte der Magen. Adhit versicherte uns, das es dort gegen einen genannten Preis, Frühstück, Mittag- und Abendessen gäbe. Also machten wir uns auf zur Rezeption um unser Frühstück entgegen zu nehmen.
Doch als wir dem, nur sehr schlecht englisch sprechnenden Kerl an der Rezeption klar gemacht hatten was wir wollten, machte er uns recht einfach mit einem Kopfschütteln klar, das es hier nichts zu Essen gäbe. Irgendwie sah es dort auch nicht nach essen aus. Es gab nur eine verstaubte Vitrine wo sich ein paar Kekse, Mosquitospiralen, Wasser (wenigstens was) und ein paar abgezählte Instantnudelsuppen gab.
Wir hatten also ein ziemliches Problem, das was wir dabei hatten, bestand auch nur aus ein paar Nüssen und Keksen. Ach Instantkaffee gab es auch. Damit gaben wir uns dann fürs erste gezwungener Maßen erst mal zufrieden.
Wir frühstückten also auf unserem idyllischen Balkon unseren Kaffee und unsere Kekse und überlegten was wir mit der Situation machen sollten.

Plötzlich näherte sich ein trampeln und da stand er und schaute uns an. Der 1. Affe, er checkte die Lage und schwang sich dann aufs Geländer und pisste auf die Dielen, dabei beobachtet er uns.

Um uns herum waren, ausser den Geräuschen ettlicher Vogelsorten und Geckos, keine Geräusche zu hören. Keine Muezin verkündete seine Gebete über die Megaphone der überall gegenwärtigen Moscheen. Kein Lärm kein Gestank nur Tiere und Natur.
Dennoch hatten wir das Essensproblem. Nach kurzer Diskussion beschloss Moritz allen Komplikationen ein Ende zu bereiten und erklährte sich bereit die zwölf km zum Parkeingang zu joggen um dort irgendwo so viel Essen wie möglich zu kaufen. Verrückter Kerl. Der Rest war einverstanden und beschloss in der Zwischenzeit die 3km zum Strand zu laufen und mal die Gegend etwas abzuchecken.
Am Strand befand sich ein Weiteres Guesthous welches am Weg durch folgendes Schild angekündigt wurde

Kurz danach kamen wir ans Meer

und ein Stückchen weiter etwas sprangen wir an einer etwas abgelegeneren Stelle hinein.

Auch wenn es bei Badewannentemperatur nicht ganz die erhoffte Erfrischung war, so war es doch ein genuss in diese Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes, einzutauchen. Wir schnorchelten noch etwas im flachen, ehr nicht so spannenden Wasser umher und machten uns dann auf den Rückweg.
Als hätten wirs geahnt, plötzlich kommt Moritz mit dick bepacktem Rucksack auf nem Roller mit nem Typen angebraust.

Wie zu erwarten verlief seine verantwortungsvolle Aufgabe als Der Essensbeschaffer wieder sehr abenteuerlich. Er erzählte das er unterwegs von diesem Typ aufgelesen wurde, der ihn dann bereitwillig erst zu sich nach Hause einlud wo er dann seiner Tochter vorgestellt wurde und im Anschluss gings von Markt zu Markt bis der Rucksack voller essbarem war. Wichtig war auch genug Obst und frische Sachen einzukaufen, da Andrea ja Vegetarierin ist und die Instantsuppen, von denen wir uns zur Not auch ernähren konnten nicht Fleischlos waren.
Aber er hat seinen Auftrag ausgeführt und das wurde mit einem Picknick am Strand gefeiert, bei dem wir jeden bissen sehr zu schätzen wussten.
Ich vergass bisher zu erzählen, das es bereits auf dem Weg zum Strand in der Steppenlandschaft von Affen nur so wimmelte. Am Strand hat sich die Anzahl auch nicht reduziert so das wir bei unserem Picknick umgeben von schnorrenden Affen waren die sich über die Mangoschalen und Kerne nur so hergemacht haben.



Mit vollem Magen machten wir uns bei anbruch der kurzen Dämmerung dann wieder auf den Weg zurück um auf unserer Veranda den Abend bei Kerzenschein mit Tichu spielen zu verbringen.

Ach ja genau von Anbruch der Dunkelheit an bis ca. 22:30 Uhr wurden wir mit Licht, gespeist von einem Aggregat versorgt, doch ab 22:30 Uhr wurde der Strom abgeschaltet. Genau in diesem Moment kam ein Sturm von Erbsengroßen Käfern von der nun erloschenen Lichtquelle auf die Kerze geschossen. Einer nach dem anderen stürzte sich in die Flammen, klatschte uns ins Gesicht und verfing sich in sämtlichen Haaren. Das Tichuspiel musste unterbrochen werden. Wir versuchten mit sämtlichen Tricks das Problem unter Kontrolle zu bringen, die Käfer mit irreführenden Lichtquellen von anders hin zu locken, doch sie kamen immer wieder. Dieses Problem wiederholte sich die darauffolgenden Nächte immer wieder.
Wir hörten das es vom Nahegelgenen Aussichtsturm aus einen wunderschönen Sonnenaufgang hinter der Insel Bali zu sehen gäbe. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Jedoch bevor um 4:30 Uhr unser Wecker klingelte, schreckte Tami jäh auf und riss mich aus dem Schlaf. Sie sagte nur der ist in unserem Zimmer.... Es gibt hier ein Tier, das man überall und immer hört, was ich jedoch noch nie zu Gesicht bekommen habe. Es ist eine Art Riesengecko der immer ganz laut Weeooo schreit. Das es ein Gecko ist haben wir erzählt bekommen und nun war er in unserem Zimmer und ich hab den Schrei noch nie so laut und penetrant erlebt wie hier. Ich war hell wach und machte mich auf die Suche, schnappte den Foto und konnte gerade noch sein Hinterteil erwischen bevor er hinter unserer Wand verschwand.

um das Rätsel gleich zu lösen, wir sahen diese Tiere in den folgenden Tagen noch öffter und somit haben wir ihn auch komplett abgelichtet.

Kurz nach diesem Ereignis machten wir uns zu viert auf den nahegelegnen Hügel mit Ausichtsturm um dort den unglaublich schönen Anblick zu genießen.
Auf dem Weg dorthin konnten wir noch unsere Erlebnisse der nächtlichen Besucher austauschen, während nämlich bei uns der Riesengecko zu besuch war, war es bei den Moritz und Andrea eine Ratte, die sich an unsere gezählten Essenesvorräten zu schaffen machte. Doch zum Glück sind dabei nur ein paar Kekse verlohren gegangen.

Ab diesem Zeitpunkt haben sich unsere Wege getrennt, während Tami und ich noch ne Runde geschlafen haben, haben sich die andern beiden schon auf den Weg gemacht. Ich bin mit Tami dann etwas später in den Dschungel hinter der Savanne eingetaucht.

Die athemberaubende Natur, die Gerüche und Geräusche sind unbeschreibleich, doch hier gibts ein paar Bilder, die Bände sprechen.


Und da war er, der traumhafte Strand wie man ihn sich nicht schöner vorstellen kann.





Dann gings wieder zurück

und wies der Zufall wollte, sind wir am Strand vor dem anderen Guesthous wieder auf Moritz und Andrea getroffen. Wir haben uns dann auf einen Steg gesetzt der gerade ins Meer gebaut wurden und unsere Erlebnisse ausgetauscht.

Während wir durch den saftig grünen Dschungel gelaufen sind, sind die anderen zwei am Strand in die andere Richtung weitergelaufen.
Wir waren die ganze Zeit umgeben von Affen und Moritz und Andrea sind auf Krokodiele gestoßen. Ach halt das dachten Andrea zu beginn, was auch der verständliche Grund großer Panik beim Erblicken der Tiere war. Eigentlich waren es aber Warane die dann doch nicht ganz so gefährlich waren. Doch vor lauter Schreck war das Fotografieren dieser Riesenechsen leider unmöglich.


Nachdem unsere Erzählungen bei den anderen jeweils Begeisterung und Interesse geweckt hatten, beschlossen wir am nächsten Tag das Programm zu tauschen um jeweils das zu sehen, was an diesem Tag die anderen gesehen hatten.
So machten wir uns auf die Suche nach den Waranen und die anderen zwei suchten den Strand.
Tatsächlich haben wir einen Waran entdeckt, doch nur von weitem am Strand, als ich ihm den Weg abschneiden wollte war er weg. Leider blieb es bei dieser Entdeckung und so machten wir uns dann auch noch mal in die andere Richtung auf um nochmal den Dschungelpfad weiterzulaufen, wo wir am Tag zuvor am Strand hängen geblieben sind.


Das einauthanen war hier unglaublich wichtig. Sobald man stehen blieb wurde man von Mosquitos nur so bevölkert und nach dem Erlebnis mit dem Dengufieber ist mein Respekt vor diesen kleinen Saugern extrem gestiegen.

Als wir an diesem Abend zurück zu unserem Guesthous kamen fanden wir fogendes vor

Die Affen wurden immer Aufmüpfiger. Nun hatten sie sich schon so nahe rangetraut und den ganzen Mülleimer ausgeräumt. Ich dachte mir bei dem Anblick noch, das ich ja zu gerne gesehen hätte wie dieser Java-Affe dieses Chaos angerichtet hatte.
Doch diesen Anblick sollte ich am nächsten Tag, dem Tag unserer Abreise bekommen. Wir saßen gerade beim Frühstück als ein ziemlich großes Exemplar von Affe plötzlich um die Ecke kam. Doch er hatte keine Angst in den Augen und ebenso wenig Respekt.
Er ging zum Mülleimer und räumte ihn in aller Ruhe aus und wir trauten uns kein Stück ihm Aggersivität zu zeigen. Somit beobachten wir ihn während er in aller Ruhe das komplette Chaos von neuem schuf, das wir am Abend zuvor aufgeräumt hatte.

Doch es kam noch dicker. Er war schon wieder eine Weile verschwunden doch dann tauchte er wieder auf, die Mangoschalen im Mülleimer waren ihm nicht genug.
Völlig dreist kam er auf uns zu so das wir plötzlich großen Respekt bekamen, denn die großen Zähne hatten wir beim Gähnen schon oft zu sehen bekommen. Er nahm Kurs auf den Stuhl der neben mir stand wo unsere Essenstüte stand. Er schnappte und rannte über die Terasse davon. Ich bin ihm nachgelaufen und habe ihn mit Plastikflaschen beworfen, doch dann hielt er inne und ich ebenfalls. Plötlich rannte er weiter mit der Tüte in der Hand. Als er duch das Gitter in den Wald flüchten wollte riss die Tüte ab und er konnte lediglich die Nudeln und eine Packung Kekse gewinnen. Doch er gab nicht sofort auf, er starrte mich an und ich glaube das Foto das ich in diesem Moment geschossen habe hat ihn zur Flucht getrieben.

Dann kam die Abreise, wer weiß wie aufdringlich unsere Vorfahren noch geworden währen. Zuvor noch ein Abschiedsbild mit dem Namensschild.

An unserem letzten Tag kam eine Gruppe von Biologiestudenten in das gleiche Guesthous, wir haben uns ein wenig mit ihnen unterhalten, sie wollten am nächsten Tag nach Surabaya und somit organisierten wir uns zusammen einen Pickup um zum Eingang des Parkes zu kommen, was die billigste Lösung für alle war und Spaß machte es auch.

Vom Parkeingang...

ging es dann mit eiem völlig vollgestopften Bus (Tami und ich nahmen direkt neben dem Fahrer hinter der Windschutzscheibe auf einem Luftfilter und einem kleinen Sitzkischen platz) der zeitweise dröhnende Partymusik (erzeugt von einem Radio wo man im Leben nicht dran geglaubt hätte das der noch funktioniert) aus den Lautsprechern dröhnen ließ erst mal zurück nach Situpondo.


Zu aller Überfüllung müssen die Jungs sich dann auch immer noch durch den Gang quetschen um ihre Wahre anzupreisen.

Von Situpondo aus ging es dann erst nach Probloingo und von dort aus zurück nach Malang.
Am nord-östlichsten Zipfel von Java liegt der Nationalpark Baluran. Der Reiseführer hat nur sehr wage verraten was einen dort erwartet, doch es klang sehr abenteuerlich und da wir so auf Abenteuer stehn haben wir uns bei Adhit (unserer Organisationschefin hier im VEDC) über einen Trip in diese, so reizvoll beschriebene Wildnis, erkundigt.
Wie wir es nicht anders gewöhnt sind, tätigte sie ein paar Anrufe und einen Tag später war unser Plan fix, sie machte es sogar möglich, das wir am Mittwochabend nach der Arbeit noch bis zu diesem abgelegnen Platz kommen sollten.
Bis am Mittwoch jedoch alles gepackt war und wir vier Startklar waren, war es dann doch wieder sieben Uhr. Bzw. nahmen wir den Bus um sieben Uhr richtung Bali. Wir fuhren in fünf Stunden über Problingo nach Situbondo, von dort aus hatte uns Adhit einen Fahrer organisiert, der uns in den Nationalpark fahren sollte. Das schöne bei diesen abenteuerlichen Busreisen ist das es immer eine Rast gibt, bei der man sich für umsonst an einem leckeren Buffet den Bauch vollschlagen kann. Also nachdem uns der Bus dann mitten an der Straße rausgelassen hatte machten wir uns frisch gestärkt auf die Suche nach dem Busbahnhof in Situpondo wo der Fahrer auf uns warten sollte.
Am Busbahnhof angekommen fanden wir dann auch, nach kurzem abwimmeln von sämtlichen aufdringlichen Aufmerkasamkeiten, wie das halt immer hier so ist, unseren Kleinbus mit Schild an der Windschutzscheiben auf dem riesengroß stand: SAMOHT TREKCIR ZTIROM HCIREBREB IMAT REGNISNE AERDNA NAHPETS.
Also alles lief nach Plan. Nach einer stunde waren wir dann auch am Tor des Parks, jedoch ziemlich geschlaucht von der langen Reise.
Nach kurzer Wartezeit, es war bereits 01:00 Uhr, hatte der Pförtner den Hostelbesitzer geweckt und uns wurde der Einlass gewährt. Wir fuhren nun noch ca. eine halbe Stunde durch die Wildnis bis wir an unserem Ziel ankamen.
Wir bekamen unsere Zimmer gezeigt und konnten das ausenherum in der Dunkelheit nur schemenhaft erkennen, doch das was wir sahen, sah schon sehr vielversprechend aus. Vor unseren Zimmer, die im 1. Stock lagen befand sich ein großer Balkon mit gemütlichen Couchs und passendem Tisch. Licht gab es nur von einer müden Kerze und unseren mitgebrachten Taschenlampen.
Auch sonst war alles sehr einfach, aber ganau das wollten wir ja, Abenteuer.
Wir fielen totmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen kam der spannende Moment. Der Blick der sich von unserer Veranda bot zeigte eine Savannenähnliche Landschaft, die meinen Vorstellungen nach der Steppe Afrikas entspach. In dieser Flachen Steppe erhob sich ein erloschener Vulkan.
Uns knurrte der Magen. Adhit versicherte uns, das es dort gegen einen genannten Preis, Frühstück, Mittag- und Abendessen gäbe. Also machten wir uns auf zur Rezeption um unser Frühstück entgegen zu nehmen.
Doch als wir dem, nur sehr schlecht englisch sprechnenden Kerl an der Rezeption klar gemacht hatten was wir wollten, machte er uns recht einfach mit einem Kopfschütteln klar, das es hier nichts zu Essen gäbe. Irgendwie sah es dort auch nicht nach essen aus. Es gab nur eine verstaubte Vitrine wo sich ein paar Kekse, Mosquitospiralen, Wasser (wenigstens was) und ein paar abgezählte Instantnudelsuppen gab.
Wir hatten also ein ziemliches Problem, das was wir dabei hatten, bestand auch nur aus ein paar Nüssen und Keksen. Ach Instantkaffee gab es auch. Damit gaben wir uns dann fürs erste gezwungener Maßen erst mal zufrieden.
Wir frühstückten also auf unserem idyllischen Balkon unseren Kaffee und unsere Kekse und überlegten was wir mit der Situation machen sollten.
Plötzlich näherte sich ein trampeln und da stand er und schaute uns an. Der 1. Affe, er checkte die Lage und schwang sich dann aufs Geländer und pisste auf die Dielen, dabei beobachtet er uns.
Um uns herum waren, ausser den Geräuschen ettlicher Vogelsorten und Geckos, keine Geräusche zu hören. Keine Muezin verkündete seine Gebete über die Megaphone der überall gegenwärtigen Moscheen. Kein Lärm kein Gestank nur Tiere und Natur.
Dennoch hatten wir das Essensproblem. Nach kurzer Diskussion beschloss Moritz allen Komplikationen ein Ende zu bereiten und erklährte sich bereit die zwölf km zum Parkeingang zu joggen um dort irgendwo so viel Essen wie möglich zu kaufen. Verrückter Kerl. Der Rest war einverstanden und beschloss in der Zwischenzeit die 3km zum Strand zu laufen und mal die Gegend etwas abzuchecken.
Am Strand befand sich ein Weiteres Guesthous welches am Weg durch folgendes Schild angekündigt wurde
Kurz danach kamen wir ans Meer
und ein Stückchen weiter etwas sprangen wir an einer etwas abgelegeneren Stelle hinein.
Auch wenn es bei Badewannentemperatur nicht ganz die erhoffte Erfrischung war, so war es doch ein genuss in diese Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes, einzutauchen. Wir schnorchelten noch etwas im flachen, ehr nicht so spannenden Wasser umher und machten uns dann auf den Rückweg.
Als hätten wirs geahnt, plötzlich kommt Moritz mit dick bepacktem Rucksack auf nem Roller mit nem Typen angebraust.
Wie zu erwarten verlief seine verantwortungsvolle Aufgabe als Der Essensbeschaffer wieder sehr abenteuerlich. Er erzählte das er unterwegs von diesem Typ aufgelesen wurde, der ihn dann bereitwillig erst zu sich nach Hause einlud wo er dann seiner Tochter vorgestellt wurde und im Anschluss gings von Markt zu Markt bis der Rucksack voller essbarem war. Wichtig war auch genug Obst und frische Sachen einzukaufen, da Andrea ja Vegetarierin ist und die Instantsuppen, von denen wir uns zur Not auch ernähren konnten nicht Fleischlos waren.
Aber er hat seinen Auftrag ausgeführt und das wurde mit einem Picknick am Strand gefeiert, bei dem wir jeden bissen sehr zu schätzen wussten.
Ich vergass bisher zu erzählen, das es bereits auf dem Weg zum Strand in der Steppenlandschaft von Affen nur so wimmelte. Am Strand hat sich die Anzahl auch nicht reduziert so das wir bei unserem Picknick umgeben von schnorrenden Affen waren die sich über die Mangoschalen und Kerne nur so hergemacht haben.
Mit vollem Magen machten wir uns bei anbruch der kurzen Dämmerung dann wieder auf den Weg zurück um auf unserer Veranda den Abend bei Kerzenschein mit Tichu spielen zu verbringen.
Ach ja genau von Anbruch der Dunkelheit an bis ca. 22:30 Uhr wurden wir mit Licht, gespeist von einem Aggregat versorgt, doch ab 22:30 Uhr wurde der Strom abgeschaltet. Genau in diesem Moment kam ein Sturm von Erbsengroßen Käfern von der nun erloschenen Lichtquelle auf die Kerze geschossen. Einer nach dem anderen stürzte sich in die Flammen, klatschte uns ins Gesicht und verfing sich in sämtlichen Haaren. Das Tichuspiel musste unterbrochen werden. Wir versuchten mit sämtlichen Tricks das Problem unter Kontrolle zu bringen, die Käfer mit irreführenden Lichtquellen von anders hin zu locken, doch sie kamen immer wieder. Dieses Problem wiederholte sich die darauffolgenden Nächte immer wieder.
Wir hörten das es vom Nahegelgenen Aussichtsturm aus einen wunderschönen Sonnenaufgang hinter der Insel Bali zu sehen gäbe. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Jedoch bevor um 4:30 Uhr unser Wecker klingelte, schreckte Tami jäh auf und riss mich aus dem Schlaf. Sie sagte nur der ist in unserem Zimmer.... Es gibt hier ein Tier, das man überall und immer hört, was ich jedoch noch nie zu Gesicht bekommen habe. Es ist eine Art Riesengecko der immer ganz laut Weeooo schreit. Das es ein Gecko ist haben wir erzählt bekommen und nun war er in unserem Zimmer und ich hab den Schrei noch nie so laut und penetrant erlebt wie hier. Ich war hell wach und machte mich auf die Suche, schnappte den Foto und konnte gerade noch sein Hinterteil erwischen bevor er hinter unserer Wand verschwand.
um das Rätsel gleich zu lösen, wir sahen diese Tiere in den folgenden Tagen noch öffter und somit haben wir ihn auch komplett abgelichtet.
Kurz nach diesem Ereignis machten wir uns zu viert auf den nahegelegnen Hügel mit Ausichtsturm um dort den unglaublich schönen Anblick zu genießen.
Auf dem Weg dorthin konnten wir noch unsere Erlebnisse der nächtlichen Besucher austauschen, während nämlich bei uns der Riesengecko zu besuch war, war es bei den Moritz und Andrea eine Ratte, die sich an unsere gezählten Essenesvorräten zu schaffen machte. Doch zum Glück sind dabei nur ein paar Kekse verlohren gegangen.
Ab diesem Zeitpunkt haben sich unsere Wege getrennt, während Tami und ich noch ne Runde geschlafen haben, haben sich die andern beiden schon auf den Weg gemacht. Ich bin mit Tami dann etwas später in den Dschungel hinter der Savanne eingetaucht.
Die athemberaubende Natur, die Gerüche und Geräusche sind unbeschreibleich, doch hier gibts ein paar Bilder, die Bände sprechen.
Und da war er, der traumhafte Strand wie man ihn sich nicht schöner vorstellen kann.
Dann gings wieder zurück
und wies der Zufall wollte, sind wir am Strand vor dem anderen Guesthous wieder auf Moritz und Andrea getroffen. Wir haben uns dann auf einen Steg gesetzt der gerade ins Meer gebaut wurden und unsere Erlebnisse ausgetauscht.
Während wir durch den saftig grünen Dschungel gelaufen sind, sind die anderen zwei am Strand in die andere Richtung weitergelaufen.
Wir waren die ganze Zeit umgeben von Affen und Moritz und Andrea sind auf Krokodiele gestoßen. Ach halt das dachten Andrea zu beginn, was auch der verständliche Grund großer Panik beim Erblicken der Tiere war. Eigentlich waren es aber Warane die dann doch nicht ganz so gefährlich waren. Doch vor lauter Schreck war das Fotografieren dieser Riesenechsen leider unmöglich.
Nachdem unsere Erzählungen bei den anderen jeweils Begeisterung und Interesse geweckt hatten, beschlossen wir am nächsten Tag das Programm zu tauschen um jeweils das zu sehen, was an diesem Tag die anderen gesehen hatten.
So machten wir uns auf die Suche nach den Waranen und die anderen zwei suchten den Strand.
Tatsächlich haben wir einen Waran entdeckt, doch nur von weitem am Strand, als ich ihm den Weg abschneiden wollte war er weg. Leider blieb es bei dieser Entdeckung und so machten wir uns dann auch noch mal in die andere Richtung auf um nochmal den Dschungelpfad weiterzulaufen, wo wir am Tag zuvor am Strand hängen geblieben sind.
Das einauthanen war hier unglaublich wichtig. Sobald man stehen blieb wurde man von Mosquitos nur so bevölkert und nach dem Erlebnis mit dem Dengufieber ist mein Respekt vor diesen kleinen Saugern extrem gestiegen.
Als wir an diesem Abend zurück zu unserem Guesthous kamen fanden wir fogendes vor
Die Affen wurden immer Aufmüpfiger. Nun hatten sie sich schon so nahe rangetraut und den ganzen Mülleimer ausgeräumt. Ich dachte mir bei dem Anblick noch, das ich ja zu gerne gesehen hätte wie dieser Java-Affe dieses Chaos angerichtet hatte.
Doch diesen Anblick sollte ich am nächsten Tag, dem Tag unserer Abreise bekommen. Wir saßen gerade beim Frühstück als ein ziemlich großes Exemplar von Affe plötzlich um die Ecke kam. Doch er hatte keine Angst in den Augen und ebenso wenig Respekt.
Er ging zum Mülleimer und räumte ihn in aller Ruhe aus und wir trauten uns kein Stück ihm Aggersivität zu zeigen. Somit beobachten wir ihn während er in aller Ruhe das komplette Chaos von neuem schuf, das wir am Abend zuvor aufgeräumt hatte.
Doch es kam noch dicker. Er war schon wieder eine Weile verschwunden doch dann tauchte er wieder auf, die Mangoschalen im Mülleimer waren ihm nicht genug.
Völlig dreist kam er auf uns zu so das wir plötzlich großen Respekt bekamen, denn die großen Zähne hatten wir beim Gähnen schon oft zu sehen bekommen. Er nahm Kurs auf den Stuhl der neben mir stand wo unsere Essenstüte stand. Er schnappte und rannte über die Terasse davon. Ich bin ihm nachgelaufen und habe ihn mit Plastikflaschen beworfen, doch dann hielt er inne und ich ebenfalls. Plötlich rannte er weiter mit der Tüte in der Hand. Als er duch das Gitter in den Wald flüchten wollte riss die Tüte ab und er konnte lediglich die Nudeln und eine Packung Kekse gewinnen. Doch er gab nicht sofort auf, er starrte mich an und ich glaube das Foto das ich in diesem Moment geschossen habe hat ihn zur Flucht getrieben.
Dann kam die Abreise, wer weiß wie aufdringlich unsere Vorfahren noch geworden währen. Zuvor noch ein Abschiedsbild mit dem Namensschild.
An unserem letzten Tag kam eine Gruppe von Biologiestudenten in das gleiche Guesthous, wir haben uns ein wenig mit ihnen unterhalten, sie wollten am nächsten Tag nach Surabaya und somit organisierten wir uns zusammen einen Pickup um zum Eingang des Parkes zu kommen, was die billigste Lösung für alle war und Spaß machte es auch.
Vom Parkeingang...
ging es dann mit eiem völlig vollgestopften Bus (Tami und ich nahmen direkt neben dem Fahrer hinter der Windschutzscheibe auf einem Luftfilter und einem kleinen Sitzkischen platz) der zeitweise dröhnende Partymusik (erzeugt von einem Radio wo man im Leben nicht dran geglaubt hätte das der noch funktioniert) aus den Lautsprechern dröhnen ließ erst mal zurück nach Situpondo.
Zu aller Überfüllung müssen die Jungs sich dann auch immer noch durch den Gang quetschen um ihre Wahre anzupreisen.
Von Situpondo aus ging es dann erst nach Probloingo und von dort aus zurück nach Malang.
Dienstag, 6. November 2007
Dienstag, 6. November 2007
vorletztes Wochenende
Topic: 'Ausfluege'
Ein Ereignis das schon eine Weile zurück liegt trotzdem aber erzählenswert ist, ist unser Ausflug zu einem weiteren Strand der Südküste, Ostjavas namens Ngelyip. Bitte fragt mich jetzt nicht wie man das Ausspricht es wurde uns schon mehrfach vorgesprochen doch jeder Versuch diesen Namen zu wiederholen rief zuerst Gelächter und nach dem 20. mal dann ein müdes Lächeln hervor.
Es fing damit an, dass das Wochenende nahte und wir uns überlegten wie wir es denn füllen sollten. Der Entschluss fiel dann auf den Strand Balekambang wo wir ja bereits schon waren und wussten, das uns dort das Paradies erwarten würde. Als wir uns dann jedoch Samstag früh auf der gewohnten Route auf den Weg macht und am Busbahnhof Gadung ankamen waren wir wieder umgeben von Taxi- , Bus- und Angkotfahren, die um unsere Gunst buhlten. Da wir immer noch nicht des Indonesisch mächtig sind und wir im Reiseführer auch etwas von einem Strand bei Ngelyip gelesen hatten und gerade ein Angkot mit dieser Aufschrift vorbei fuhr haben wir unsere Reisepläne kurzfristig geändert. Der Preis war dann relativ schnell ausgehandelt, ein fingerzeig auf die passende Stelle im Reiseführer und wir haben nur noch ein zehntels von dem vorgeschlagenen Preis gezahlt.
Nachdem wir uns 2 Stunden im Angkot haben durchschütteln lassen kamen wir in Ngelyip an. Es bot sich uns ein ähnlicher Anblick wie in Balekambang. Viele kleine Hütten die ruhig um einen vermeintlichen Dorfplatz lagen der dann in den Strand überging.
Der Strand war aber nicht so überwältigend, das wir gleich euforisch unser Lager aufschlugen sondern uns erst einmal ein wenig umsahen. Nach einer kleinen Kletterpartie

hatten wir einen viel schöneren Strand gefunden.


Weicher Sand, am Rand Felsen, und die Ebbe legte Felsen und Unmengen an Getier frei, welches bestaunt werden wollte.

Doch nach einiger Zeit wurde uns klar das wir an diesem Strand weder Schwimmen noch die Nacht verbringen konnten also machten wir uns wieder auf die Suche.
Durch einen kleinen Jungel, einem Trampelpfad folgend, gelangten wir zu einem Abhang von dem aus wir unseren Strand schon sehen konnten.

Den Tag verbrachten wir wieder mit den strandüblichen Beschäftigungen, lesen, schlafen, schwimmen, schnorcheln, Gitarre spielen, auf Bäume klettern und mit mehr oder weniger gründlichem eincremen.


Als der Abend nahte, kamen dann noch ganz existentielle Aufgaben hinzu. Bruno kümmerte sich darum das wir eine Feuerstelle hatten danach sammelten Thomas und Bruno Holz während Moritz und Vassilis auf die Jagd gingen.

An einer kleinen Bude direkt neben dem Strand wurden sie fündig. Bei einer netten Frau orderten sie vier Portionen essen, die Frau schien uns schon den ganzen Tag beobachtet zu haben und bot uns gleich an das sie uns das Essen an den Strand bringe sobald es fertig ist.
Als das Essen dann kam und wir uns drauf stürzten haben wir uns mächtig den Mund verbrannt so scharf war es.


Danach wurde das Feuer angezündet, zumindest probierten wir es, da wir aber nur nasses, feuchtes und fast trockenes Holz, oder vergleichbares finden konnten, versuchten wir es mit trockenen Riesenblättern zu entfachen.

Die Blätter brannten aber so schnell runter, das wir eine ganze Weile damit beschäftigt waren Blätter zu sammeln sie drauf zu schmeißen und zu pusten.
Während dessen unterstützte Thomas uns mit seiner Stimme und der Gitarre. Als das Feuer dann endlich einigermaßen brannte wurde das Bier geköpft.
Jetzt war es richtig romantisch. Das Meer und das Rauschen, das Feuer und die Musik, das Bier und der Whisky, der Strand und der Sternenhimmel, einfach perfekt.
Nachdem wir noch ein Runde im Meer schwimmen waren,



versuchten wir uns schlafen zu legen. Bei Moritz sah das ungefähr so aus, Decke ausgebreitet, ausgezogen, in den Schlafsack gelegt, eingemummt und eingeschlafen.

Bei Thomas, Bruno und Vassilis gestaltete sich das ganze schwieriger.
Vom Whiskey benebelt, schlüpften auch alle anderen Beteiligten in ihre Schlafsäcke und dösten auch leicht ein. Jedoch nur so lange bis das kribbeln auf der Haut nicht mehr zu ignorieren war. Vassilis und Bruno in ihren "Winterschlafsäcken" hielten es gleich gar nicht aus und waren als erste wieder in senkrechter Haltung. Thomas ignorierte das Jucken so lange bis als Krönung eine Riesenkrabbe kurz vor seinem Kopf ihr Unwesen trieb. Voller Faszination von dem Riesenvieh jedoch völlig aufgekratzt (im wahrsten Sinne des Wortes), packte er den Foto aus um das Tier zu Blitzten.

Jedoch wurde von dem Blitz nicht nur die Krabbe abgelichtet sondern auch eine Horde indonesischer, betrunkener Jungendlicher aufgescheucht. Zuvor saßen sie brav an ihrem Feuer mit Gitarre und Trommel (ein Wasserkanister), doch ab diesem Blitzmoment war Schluss mit der Ruhe.
Happy happy, girigiri, yes no yes no. Thomas hatte keine Chance. Er wurde regelrecht aus dem Schlafsack gerissen. In Unterhose und völlig überfordert stand er da der Thomas und bettelte darum weiterschlafen oder nach kurzer Zeit, als klar war das diese Option weg fiel, wenigstens die Hose erst mal anziehen zu dürfe. Oh da steht ja ne Gitarre. Gitarre in die Hand gedrück, Schlaf aus den Augen gerieben, Pulle (Wasserflasche mit irgend einem undefinierbaren fürchterlich schmeckenden Alkoholmischmasch) in die Hand gedrückt und los ging die Safari.

Irgendwann war unsere Schlaftrunkenheit überwunden und wir waren bereit mit der aufgedrehten Bande wild ums Feuer zu tanzen,

zu trommeln, Gitarre zu spielen,

Fotos zu machen,


zu trinken

....
Thomas wurde als Gitarrist so angefeuert,

das seine Kreativität angeregt wurde und er ihnen beibrachte auf deutsch mit zu singen. Der Text wurde extra einfach gehalten: "Schlafen gehn, schlafen gehn, wir wollen schlafen gehn und ihr haltet uns ab, ohohoh haltet uns ab, wir wollen schlafen gehen...."
Die Worte schlafen gehen hatten sie sich recht schnell angeeignet und so sangen sie lauthals ohne zu wissen was, immer im Chor mit.
schlafen gehen (WAV, 111 KB) (Der brandneue Strandschlager)
Doch irgendwann bemerkten sie scheinbar das unsere Energie sich wieder dem Nullpunkt näherte und plötzlich, so schnell wie sie aufgetaucht waren, verschwanden sie wieder. Von einer auf die andere Minute waren wir wieder alleine und konnten mal wieder nicht glauben was wir gerade erlebt hatten.
Moritz und Thomas schliefen noch ein wenig,

während Bruno und Vassilis beim 1. Sonnenstrahl wieder wach waren. Übersäht von roten Punkten überall am Körper. Scheinbar die Spuren der juckenden Viecher, was auch immer es war.
Der nächste Tag verlief aufgrund des Schlafmangels und der Kopfschmerzen dann ehr lethargisch.
Trotzdem ließen wir uns das schnorcheln nicht nehmen.


Doch die meiste Zeit dösten wir im Schatten unter der Palme.
Die Rückfahrt verlief ohne weitere Vorfälle. Ach halt, fast. Kurz vor Malang ist ja unser Angkot stehen geblieben und wir mussten alle anschieben, doch das half nichts und so mussten wir so lange warten bis wir einen neuen Angkotfahrer aufgetrieben hatten. Aber solche Dinge zählen hier schon ehr zu den Altagsgegebenheiten, an die wir uns schon gewöhnt haben.
Es fing damit an, dass das Wochenende nahte und wir uns überlegten wie wir es denn füllen sollten. Der Entschluss fiel dann auf den Strand Balekambang wo wir ja bereits schon waren und wussten, das uns dort das Paradies erwarten würde. Als wir uns dann jedoch Samstag früh auf der gewohnten Route auf den Weg macht und am Busbahnhof Gadung ankamen waren wir wieder umgeben von Taxi- , Bus- und Angkotfahren, die um unsere Gunst buhlten. Da wir immer noch nicht des Indonesisch mächtig sind und wir im Reiseführer auch etwas von einem Strand bei Ngelyip gelesen hatten und gerade ein Angkot mit dieser Aufschrift vorbei fuhr haben wir unsere Reisepläne kurzfristig geändert. Der Preis war dann relativ schnell ausgehandelt, ein fingerzeig auf die passende Stelle im Reiseführer und wir haben nur noch ein zehntels von dem vorgeschlagenen Preis gezahlt.
Nachdem wir uns 2 Stunden im Angkot haben durchschütteln lassen kamen wir in Ngelyip an. Es bot sich uns ein ähnlicher Anblick wie in Balekambang. Viele kleine Hütten die ruhig um einen vermeintlichen Dorfplatz lagen der dann in den Strand überging.
Der Strand war aber nicht so überwältigend, das wir gleich euforisch unser Lager aufschlugen sondern uns erst einmal ein wenig umsahen. Nach einer kleinen Kletterpartie
hatten wir einen viel schöneren Strand gefunden.

Weicher Sand, am Rand Felsen, und die Ebbe legte Felsen und Unmengen an Getier frei, welches bestaunt werden wollte.

Doch nach einiger Zeit wurde uns klar das wir an diesem Strand weder Schwimmen noch die Nacht verbringen konnten also machten wir uns wieder auf die Suche.
Durch einen kleinen Jungel, einem Trampelpfad folgend, gelangten wir zu einem Abhang von dem aus wir unseren Strand schon sehen konnten.

Den Tag verbrachten wir wieder mit den strandüblichen Beschäftigungen, lesen, schlafen, schwimmen, schnorcheln, Gitarre spielen, auf Bäume klettern und mit mehr oder weniger gründlichem eincremen.


Als der Abend nahte, kamen dann noch ganz existentielle Aufgaben hinzu. Bruno kümmerte sich darum das wir eine Feuerstelle hatten danach sammelten Thomas und Bruno Holz während Moritz und Vassilis auf die Jagd gingen.
An einer kleinen Bude direkt neben dem Strand wurden sie fündig. Bei einer netten Frau orderten sie vier Portionen essen, die Frau schien uns schon den ganzen Tag beobachtet zu haben und bot uns gleich an das sie uns das Essen an den Strand bringe sobald es fertig ist.
Als das Essen dann kam und wir uns drauf stürzten haben wir uns mächtig den Mund verbrannt so scharf war es.

Danach wurde das Feuer angezündet, zumindest probierten wir es, da wir aber nur nasses, feuchtes und fast trockenes Holz, oder vergleichbares finden konnten, versuchten wir es mit trockenen Riesenblättern zu entfachen.

Die Blätter brannten aber so schnell runter, das wir eine ganze Weile damit beschäftigt waren Blätter zu sammeln sie drauf zu schmeißen und zu pusten.
Während dessen unterstützte Thomas uns mit seiner Stimme und der Gitarre. Als das Feuer dann endlich einigermaßen brannte wurde das Bier geköpft.
Jetzt war es richtig romantisch. Das Meer und das Rauschen, das Feuer und die Musik, das Bier und der Whisky, der Strand und der Sternenhimmel, einfach perfekt.
Nachdem wir noch ein Runde im Meer schwimmen waren,
versuchten wir uns schlafen zu legen. Bei Moritz sah das ungefähr so aus, Decke ausgebreitet, ausgezogen, in den Schlafsack gelegt, eingemummt und eingeschlafen.
Bei Thomas, Bruno und Vassilis gestaltete sich das ganze schwieriger.
Vom Whiskey benebelt, schlüpften auch alle anderen Beteiligten in ihre Schlafsäcke und dösten auch leicht ein. Jedoch nur so lange bis das kribbeln auf der Haut nicht mehr zu ignorieren war. Vassilis und Bruno in ihren "Winterschlafsäcken" hielten es gleich gar nicht aus und waren als erste wieder in senkrechter Haltung. Thomas ignorierte das Jucken so lange bis als Krönung eine Riesenkrabbe kurz vor seinem Kopf ihr Unwesen trieb. Voller Faszination von dem Riesenvieh jedoch völlig aufgekratzt (im wahrsten Sinne des Wortes), packte er den Foto aus um das Tier zu Blitzten.
Jedoch wurde von dem Blitz nicht nur die Krabbe abgelichtet sondern auch eine Horde indonesischer, betrunkener Jungendlicher aufgescheucht. Zuvor saßen sie brav an ihrem Feuer mit Gitarre und Trommel (ein Wasserkanister), doch ab diesem Blitzmoment war Schluss mit der Ruhe.
Happy happy, girigiri, yes no yes no. Thomas hatte keine Chance. Er wurde regelrecht aus dem Schlafsack gerissen. In Unterhose und völlig überfordert stand er da der Thomas und bettelte darum weiterschlafen oder nach kurzer Zeit, als klar war das diese Option weg fiel, wenigstens die Hose erst mal anziehen zu dürfe. Oh da steht ja ne Gitarre. Gitarre in die Hand gedrück, Schlaf aus den Augen gerieben, Pulle (Wasserflasche mit irgend einem undefinierbaren fürchterlich schmeckenden Alkoholmischmasch) in die Hand gedrückt und los ging die Safari.

Irgendwann war unsere Schlaftrunkenheit überwunden und wir waren bereit mit der aufgedrehten Bande wild ums Feuer zu tanzen,

zu trommeln, Gitarre zu spielen,

Fotos zu machen,
zu trinken

....
Thomas wurde als Gitarrist so angefeuert,
das seine Kreativität angeregt wurde und er ihnen beibrachte auf deutsch mit zu singen. Der Text wurde extra einfach gehalten: "Schlafen gehn, schlafen gehn, wir wollen schlafen gehn und ihr haltet uns ab, ohohoh haltet uns ab, wir wollen schlafen gehen...."
Die Worte schlafen gehen hatten sie sich recht schnell angeeignet und so sangen sie lauthals ohne zu wissen was, immer im Chor mit.
schlafen gehen (WAV, 111 KB) (Der brandneue Strandschlager)
Doch irgendwann bemerkten sie scheinbar das unsere Energie sich wieder dem Nullpunkt näherte und plötzlich, so schnell wie sie aufgetaucht waren, verschwanden sie wieder. Von einer auf die andere Minute waren wir wieder alleine und konnten mal wieder nicht glauben was wir gerade erlebt hatten.
Moritz und Thomas schliefen noch ein wenig,
während Bruno und Vassilis beim 1. Sonnenstrahl wieder wach waren. Übersäht von roten Punkten überall am Körper. Scheinbar die Spuren der juckenden Viecher, was auch immer es war.
Der nächste Tag verlief aufgrund des Schlafmangels und der Kopfschmerzen dann ehr lethargisch.
Trotzdem ließen wir uns das schnorcheln nicht nehmen.
Doch die meiste Zeit dösten wir im Schatten unter der Palme.
Die Rückfahrt verlief ohne weitere Vorfälle. Ach halt, fast. Kurz vor Malang ist ja unser Angkot stehen geblieben und wir mussten alle anschieben, doch das half nichts und so mussten wir so lange warten bis wir einen neuen Angkotfahrer aufgetrieben hatten. Aber solche Dinge zählen hier schon ehr zu den Altagsgegebenheiten, an die wir uns schon gewöhnt haben.
Montag, 15. Oktober 2007
Montag, 15. Oktober 2007
Der Ausflug ins Paradies von Balekampang
Topic: 'Ausfluege'
Wir haben diesmal so viele schöne Bilder das wir eine ganze Foto-Story zusammen bekommen haben!
Also wenig Text viel Bild!
Also wenig Text viel Bild!
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Montag, 1. Oktober 2007
Montag, 1. Oktober 2007
Mt. Bromo
Topic: 'Ausfluege'
Am Freitag haben wir dann das erste mal so richtig ausschlafen können, nachdem der Abend zuvor auch recht gesellig und spät in unserer neuen Küche ein Ende nahm. Auch den Rest des Tages lief sehr entspannt. Eigentlich haben wir.... nichts gemacht, außer uns mit diesem Blog, bzw. mit der Funktionsweise des Wasserspender
oder der Bekämpfung der Ameisen, die hier überall sind, beschäftigt. Jan hat im Supermarkt einen genialen Ameisenstift gefunden, mit dem man den Ameisen durch Einkreisen den Weg abschneiden bzw. ihre Grenzen zeigen kann, da sie diese Giftbarriere nicht passieren können.
Auf diesen erholsamen Tag folgte wieder mal eine schlaflose Nacht. Um ein Uhr sind wir dann mit zwei Bussen Richtung Mt. Bromo (Vulkan ca. 2400 m) gefahren. Nach 2 Stunden Fahrt kamen wir auf der Aussichtsplattform an
von wo aus wir uns den Sonnenaufgang anschauen konnten. Obwohl wir wussten das es dort oben kalt sein würde war jeder, verwöhnt durch das warme Klima in Malang, viel zu dünn angezogen.
Glücklicherweise gab es Einheimische die diese Phänomen gewinnbringend ausnutzten, in dem sie warme Jacken vermieteten.

Der Sonnenaufgang war atemberaubend
wurde jedoch ein wenig durch die tausenden von Touristen die sich auf der Plattform quetschten getrübt.
Nachdem wir die Plattform verlassen die Jacken wieder abgegeben und einen kleinen Snack zu uns genommen hatten fuhren wir mit unseren Bussen weiter. Eine Straße von der wir nicht glauben konnten das wir sie jemals wieder hoch fahren würden.
Der Krater des Mt. Bromo ist umgeben von einer schönen, spärlich mit schilfähnlichem Gras bewachsenen, Lavasandsteppe.
Am Parkplatz wurden wir erneut von Einheimischen empfangen, also eigentlich wurden wir von ihnen belagert, es war fast nicht möglich den Bus zu verlassen. Diesmal wurden uns Ponys angeboten die uns dann zum Mt. Bromo bringen sollten. Da Thomas und Moritz ihren Beinen mehr trauten als ihren Reitkünsten lehnten sie das Angebot ab. Dem Jan, dem alten Cowboy, kamen die Pferde natürlich wie gerufen.
Auf den Kraterrand führte eine Treppe hinauf. Beim erklimmen krallten sich die Schwefeldämpfe immer fester in unsere Lungen, so das der größte Teil unserer Gruppe nur ein schnelles Foto in den Krater schoss um sich dann wieder auf den Rückweg zu machen. Thomas (in diesem Fall also ich) konnte trotz Atemnot das atemberaubende Naturschauspiel nicht so einfach links liegen lassen und machte sich mit Bruno auf den Rundweg um den Krater
. Eine überwältigende Landschaft bot sich den zwei Wagemutigen
vom Schwefeldunst geplagten Kletterern, einfach unbeschreiblich. 
Danach ging es wieder zurück um mit den Bussen den zweistündigen Heimweg wieder anzutreten. Den erbärmlichen Rest des Tages verbrachte ein Teil der Leute im nahe gelegenen Luxusschwimmbad der andere Teil schlief oder verbrachte ihn in Lethargie.
Nachtrag (Manches braucht eben Zeit) :
Wie Thomas den Bromo runter rannte!

oder der Bekämpfung der Ameisen, die hier überall sind, beschäftigt. Jan hat im Supermarkt einen genialen Ameisenstift gefunden, mit dem man den Ameisen durch Einkreisen den Weg abschneiden bzw. ihre Grenzen zeigen kann, da sie diese Giftbarriere nicht passieren können.
Auf diesen erholsamen Tag folgte wieder mal eine schlaflose Nacht. Um ein Uhr sind wir dann mit zwei Bussen Richtung Mt. Bromo (Vulkan ca. 2400 m) gefahren. Nach 2 Stunden Fahrt kamen wir auf der Aussichtsplattform an
von wo aus wir uns den Sonnenaufgang anschauen konnten. Obwohl wir wussten das es dort oben kalt sein würde war jeder, verwöhnt durch das warme Klima in Malang, viel zu dünn angezogen.
Glücklicherweise gab es Einheimische die diese Phänomen gewinnbringend ausnutzten, in dem sie warme Jacken vermieteten.
Der Sonnenaufgang war atemberaubend
wurde jedoch ein wenig durch die tausenden von Touristen die sich auf der Plattform quetschten getrübt.Nachdem wir die Plattform verlassen die Jacken wieder abgegeben und einen kleinen Snack zu uns genommen hatten fuhren wir mit unseren Bussen weiter. Eine Straße von der wir nicht glauben konnten das wir sie jemals wieder hoch fahren würden.
Der Krater des Mt. Bromo ist umgeben von einer schönen, spärlich mit schilfähnlichem Gras bewachsenen, Lavasandsteppe.
Am Parkplatz wurden wir erneut von Einheimischen empfangen, also eigentlich wurden wir von ihnen belagert, es war fast nicht möglich den Bus zu verlassen. Diesmal wurden uns Ponys angeboten die uns dann zum Mt. Bromo bringen sollten. Da Thomas und Moritz ihren Beinen mehr trauten als ihren Reitkünsten lehnten sie das Angebot ab. Dem Jan, dem alten Cowboy, kamen die Pferde natürlich wie gerufen.
Auf den Kraterrand führte eine Treppe hinauf. Beim erklimmen krallten sich die Schwefeldämpfe immer fester in unsere Lungen, so das der größte Teil unserer Gruppe nur ein schnelles Foto in den Krater schoss um sich dann wieder auf den Rückweg zu machen. Thomas (in diesem Fall also ich) konnte trotz Atemnot das atemberaubende Naturschauspiel nicht so einfach links liegen lassen und machte sich mit Bruno auf den Rundweg um den Krater
. Eine überwältigende Landschaft bot sich den zwei Wagemutigen
vom Schwefeldunst geplagten Kletterern, einfach unbeschreiblich. 
Danach ging es wieder zurück um mit den Bussen den zweistündigen Heimweg wieder anzutreten. Den erbärmlichen Rest des Tages verbrachte ein Teil der Leute im nahe gelegenen Luxusschwimmbad der andere Teil schlief oder verbrachte ihn in Lethargie.
Nachtrag (Manches braucht eben Zeit) :
Wie Thomas den Bromo runter rannte!


